Sa., 15.12.2018 , 09:42 Uhr

Bahn: Tarifeinigung steht

Am Montag ging am Regensburger Hauptbahnhof erstmal nichts mehr. Erst ab dem Nachmittag normalisierte sich die Lage wieder. Die EVG (Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft) hat zu einem bundesweiten Streik aufgerufen. Und damit blieben auch in Ostbayern die Züge stehen – damit auch viele Pendler! In der Nacht auf Samstag hat die Bahn eine Einigung mit der EVG erzielt. Damit drohen vorerst keine neuen Streiks.

Hier die Pressemitteilung der Deutschen Bahn:

Durchbruch in der Tarifrunde der Deutschen Bahn: DB und EVG haben sich in der Nacht zu Samstag auf einen weitreichenden Tarifabschluss verständigt. „Der Abschluss ist ein wichtiges Zeichen der Wertschätzung für unsere Belegschaft und ein großer Schritt in eine noch modernere Tarif- und Arbeitswelt“, erklärte DB-Personalvorstand Martin Seiler nach viertägigen Verhandlungen in Berlin. Nun könne sich das Unternehmen mit ganzer Kraft darauf konzentrieren, die Agenda für eine bessere Bahn umzusetzen und bei Qualität und Pünktlichkeit besser zu werden.

Mit dem Abschluss steigen die Löhne in zwei Stufen um 3,5 Prozent zum 1. Juli 2019, danach um 2,6 Prozent zum 1. Juli 2020. Außerdem wird von Oktober 2018 bis Juni 2019 eine Einmalzahlung von 1.000 Euro gezahlt.
Zum 1. Januar 2021 erhalten die Beschäftigten erneut die Möglichkeit, anstelle der zweiten Stufe mehr Freizeit bzw. Urlaub zu wählen.

Die Tarifverträge gelten rückwirkend vom 1. Oktober 2018 bis 28. Februar 2021 und haben damit eine Laufzeit von 29 Monaten.

Das Gesamtpaket umfasst außerdem deutliche Verbesserungen für Nachwuchskräfte sowie neue innovative Wahlmöglichkeiten. So können DB-Mitarbeiter künftig wählen, Überstunden in betriebliche Altersvorsorge umzuwandeln. Gleichzeitig haben beide Seiten vereinbart, die Tariflandschaft im DB-Konzern grundlegend zu modernisieren.

 

pm/MS

Das könnte Dich auch interessieren

29.05.2026 Schwandorf: 100 Tonnen Müll in Flammen – Großeinsatz in Entsorgungsfirma Bei einem Brand auf dem Gelände eines Entsorgungsunternehmens sind am Donnerstagabend zwei Müllbunker mit insgesamt rund 100 Tonnen Holz und Gewerbemüll in Flammen aufgegangen. Rund 100 Feuerwehrkräfte sowie das THW waren im Einsatz. Wegen der starken Rauchentwicklung, die bis nach Teublitz zog, wurde die Bevölkerung über das Warnsystem MOWAS und den Rundfunk informiert. Die Löscharbeiten 29.05.2026 Bayern: Polizei auf Patrouille für Wolf, Luchs und Greifvögel Mit Diensthunden und wachem Blick für vergiftete Köder: Die Polizei in Niederbayern geht in diesem Jahr verstärkt auf Streife – für den Schutz bedrohter Wildtiere. In den Schwerpunktmonaten Juni und Oktober sind Beamtinnen und Beamte unterwegs, um illegale Fallen, Giftköder und verletzte und getötete Tiere zu finden, wie das Polizeipräsidium in Straubing mitteilte. Hintergrund ist 29.05.2026 In Bayern wird weniger getankt Die Menschen in Bayern haben im April deutlich weniger getankt als vor einem Jahr. Darauf deuten vom Landesamt für Statistik erhobene Zahlen zu den Tankstellenumsätzen hin. Diese sind im April im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zwar nominal um 11,6 Prozent gestiegen – bereinigt um die wegen des Iran-Krieges außergewöhnlich hohen Spritpreise aber um 6,7 Prozent gesunken. 29.05.2026 Bayern: Arbeitslosigkeit geht im Mai leicht zurück Die Arbeitslosigkeit im Freistaat ist im Mai leicht zurückgegangen. 313.557 Menschen waren arbeitslos gemeldet, das sind 9.190 weniger als im April. Wie die Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg weiter mitteilte, lag die Arbeitslosenquote im Mai bei 4,0 Prozent, im April waren es 4,1 Prozent. Die Zahl der Arbeitslosen sei «saisonal üblich» zurückgegangen, sagte