Die Frau gab sich am Telefon als Ärztin der Onkologie am Klinikum Regensburg aus. Die betroffene Person erkannte den verdächtigen Anruf und beendete das Gespräch.
Die unbekannte Anruferin behauptete, die Tochter der betroffenen Person habe Darmkrebs im Endstadium und Metastasen in Leber und Lunge. Sie habe deshalb nur noch eine begrenzte Lebenszeit.
Für eine angeblich notwendige Chemotherapie werde ein Medikament aus der Schweiz benötigt. Dieses sollte einen hohen sechsstelligen Eurobetrag kosten.
Im weiteren Verlauf des Telefonats behauptete die angebliche Ärztin, dass bereits ein niedriger fünfstelliger Betrag in Form von Goldmünzen bezahlt worden sei. Anschließend fragte die Anruferin, ob die betroffene Person einen sechsstelligen Eurobetrag zu Hause aufbewahre.
Wegen einer verdächtigen Sprachsituation wurde die betroffene Person misstrauisch und beendete das Gespräch.
Wie sich herausstellte, ist die Tochter der betroffenen Person wohlauf. Zu einem finanziellen Schaden kam es nicht.
Die Polizei hat die Ermittlungen zu dem Betrugsversuch aufgenommen.
PM PI Bad Kötzting / KH