Mi., 08.04.2020 , 15:19 Uhr

Bad Abbach: Steigende Nachfrage bei Video-Sprechstunde

In Zeiten der Corona-Krise ist die Video-Sprechstunde beim Arzt eine gute Alternative zum herkömmlichen Arztbesuch. Durch den virutellen Kontakt müssen die Betroffenen nicht aus dem Haus gehen. An der Asklepios-Klinik Bad Abbach nutzen immer mehr Patienten diese Möglichkeit. 
 
"Unsere vor 14 Tagen eingeführten Video-Sprechstunden werden gut angenommen. Mehr als 100 Patienten haben sich bereits für diese Form der Diagnose und Behandlung Ihrer Rücken- und Gelenkbeschwerden entschieden", sagt Professor Joachim Grifka, Direktor der Orthopädischen Klinik für die Universität Regensburg am Asklepios Krankenhaus Bad Abbach.
 
Rücken- und Gelenkschmerzen machen ebenso wie viele andere Volkskrankheiten keine Corona-Pause. Video-Sprechstunden können aktuell aber in vielen Fällen eine persönliche Arztkonsultation überflüssig machen. Nach bisherigen Erfahrungen der Ärzte in Bad Abbach lassen sich durch die Online-Konsultation, die Vorab-Übersendung von Röntgenaufnahmen und die Beantwortung von Fragebögen viele Beschwerden gut einordnen. Per Video könne die Beweglichkeit geprüft oder können Einschränkungen erkannt werden. Auch Schwellungen seien via Kamera-Verbindung gut zu erkennen und der Patient könne direkt vor der Kamera Schmerzpunkte verdeutlichen.
 
"Das hilft in der überwiegenden Zahl der Fälle, um eine Diagnose zu stellen und Behandlungsempfehlungen zu geben oder zu weiteren Untersuchungen zu raten", so Professor Grifka.
 

Anschließend könnten zum Beispiel Krankengymnastikrezepte direkt zugeschickt werden. In anderen Fällen sei eine klare Entscheidung möglich, ob die Behandlung direkt eingeleitet werden kann oder eine persönliche Vorstellung in der Klinik nötig ist.

Betreut werden die Video-Sprechstunden im Asklepios-Klinikum Bad Abbach von Prof. Dr. Joachim Grifka persönlich (Kontakttelefon: 09405 182455) und Oberarzt PD Dr. Achim Benditz (Kontakttelefon 09405 181550). Die Videotermine können für beliebige Tageszeiten vereinbart werden.

"Es gibt weder Beschränkungen auf die Zeit noch auf den Standort des Patienten. So meldeten sich in Bad Abbach in den letzten Tagen ebenso Patienten aus Würzburg und Rheinland-Pfalz", berichtet Professor Grifka.
 
 
 
Uneingeschränkte Notfallversorgung in der Klinik
 
Die normalen, täglichen Sprechstunden und die Notfallversorgungen bei Unfällen finden im Klinikum auch weiterhin unverändert statt. "Wir merken, dass angesichts der Einschränkungen in den Arztpraxen diese Präsenzsprechstunden in einer großen Klinik wie unserer sehr wichtig sind", so der Klinikdirektor.
 
 
 
 
 
Pressemitteilung Asklepios Klinikum Bad Abbach

Das könnte Dich auch interessieren

30.04.2026 Bernhardswald: Neue Johanniter-Kinderkrippe offiziell eröffnet Die Gemeinde Bernhardswald hat eine neue Kinderkrippe unter Trägerschaft der Johanniter eröffnet. Mit dem Neubau reagiert die Kommune auf die bislang beengte Situation: Zwei Krippengruppen waren zuvor in Containern untergebracht, eine weitere im benachbarten Kindergarten. Nun bietet das neue Gebäude moderne Räume für drei Krippengruppen mit jeweils zwölf Kindern – insgesamt also Platz für 36 30.04.2026 Oberpfalz: Robert Fuchs wird neuer Polizeipräsident Der Führungswechsel im Polizeipräsidium der Oberpfalz ist beschlossen: Zum 1. Juni übernimmt Robert Fuchs das Amt des Präsidenten. Er folgt auf Thomas Schöniger, der in den Ruhestand geht. Der Ministerrat traf die Entscheidung auf Vorschlag von Bayerns Innenminister Joachim Herrmann. Ernennung durch den Ministerrat Mit dem Beschluss des Ministerrats steht fest: Der bisherige Vizepräsident rückt 29.04.2026 Regensburg: Universität tritt europäischem Netzwerk für nachhaltige Entwicklung bei Die Universität Regensburg (UR) ist seit dem Frühjahr 2026 Mitglied der COPERNICUS Alliance, einem europäischen Hochschulnetzwerk für Bildung für nachhaltige Entwicklung. Mit dem Beitritt will die UR ihre Nachhaltigkeitsaktivitäten weiter stärken, sichtbarer machen und gezielt ausbauen. Internationale Hochschulnetzwerke gelten dabei als Orte des gegenseitigen Lernens und der gemeinsamen Weiterentwicklung. Strategisches Signal für Nachhaltigkeit in Regensburg 29.04.2026 Oberpfalz: Polizeipräsidium warnt vor neuer Betrugsmasche „Russische Callcenter“ Das Polizeipräsidium Oberpfalz warnt vor einer neuen Variante des Callcenter-Betrugs. Bei der Masche „Russische Callcenter“ sprechen die Täter gezielt russischsprachige Bürger auf Russisch an. Mit der vertrauten Sprache erschleichen sie sich Vertrauen und drängen ihre Opfer zur Übergabe von Bargeld oder Wertgegenständen. Unter Vortäuschen der klassischen „Unfalllegende“ treten die Täter laut Polizei überwiegend als falsche