Mo., 14.04.2025 , 12:03 Uhr

Bach a.d.Donau: Notunterkunft MS Rossini wird im Sommer 2025 geschlossen

Nach über zwei Jahren als Notunterkunft für Geflüchtete wird die MS Rossini in Bach an der Donau im August 2025 außer Betrieb genommen. Das Landratsamt Regensburg reagiert damit auf die geänderte Wohnraumsituation im Landkreis. Durch neu angemietete Unterkünfte in verschiedenen Gemeinden ist eine dezentrale Unterbringung der Geflüchteten künftig wieder möglich.

Die MS Rossini wurde seit Februar 2023 als Notlösung zur Unterbringung von Asylbewerbern genutzt. Insgesamt fanden dort 530 Menschen vorübergehend ein Zuhause – in Spitzenzeiten bis zu 190 Personen gleichzeitig. Derzeit leben noch über 100 Geflüchtete auf dem Schiff, vor allem aus dem Iran und Syrien. Nach der Schließung werden sie entweder auf dezentrale Wohnungen oder in die Notunterkünfte in Schierling verteilt. Anerkannte Geflüchtete werden dazu aufgefordert, sich selbstständig um Wohnraum zu bemühen.

Dank an die Gemeinde Bach an der Donau

Landrätin Tanja Schweiger und das Landratsamt Regensburg danken der Gemeinde Bach a.d.Donau, ihrem Bürgermeister Thomas Schmalzl sowie den engagierten Bürgerinnen und Bürgern für ihre Unterstützung während der Zeit der Nutzung. Das friedliche Miteinander und der respektvolle Umgang auf dem Schiff sowie in der Gemeinde wurden besonders hervorgehoben.

Erfolgsmodell schwimmende Unterkunft

Die Unterbringung auf dem Schiff bewährte sich – auch durch die individuelleren Doppelkabinen im Vergleich zu klassischen Gemeinschaftsunterkünften. Dies habe laut Landratsamt dazu beigetragen, soziale Spannungen zu vermeiden. Das Bordpersonal spielte eine wichtige Rolle im Alltag an Bord und arbeitete eng mit den Behörden zusammen. Auch der Reeder und seine Crew wurden für ihren Einsatz gewürdigt.

Entlastung ohne Turnhallen

Mit der Anmietung der MS Rossini reagierte der Landkreis im Winter 2022/23 auf die angespannte Lage: Damals drohte die Nutzung von Schul- oder Vereinsturnhallen. Die pragmatische Lösung auf dem Wasser verhinderte dies und stellte sich als sinnvolle Übergangslösung heraus.

Asylsituation im Landkreis Regensburg

Aktuell leben im Landkreis Regensburg rund 6.700 Menschen mit Asylbezug, darunter etwa 2.000 Geflüchtete aus der Ukraine. Die Zahl bleibt trotz Zuzugs seit längerer Zeit stabil – unter anderem durch zahlreiche Einbürgerungen: Im Jahr 2024 wurden 1.000 Personen eingebürgert, 2023 waren es etwa 500. Im laufenden Jahr 2025 sind bisher rund 100 Asylbewerber neu in den Landkreis gekommen.

Bach a.d.Donau: Notunterkunft MS Rossini wird im Sommer 2025 geschlossen

Nach über zwei Jahren als Notunterkunft für Geflüchtete wird die MS Rossini in Bach an der Donau im August 2025 außer Betrieb genommen. Das Landratsamt Regensburg reagiert damit auf die geänderte Wohnraumsituation im Landkreis. Durch neu angemietete Unterkünfte in verschiedenen Gemeinden ist eine dezentrale Unterbringung der Geflüchteten künftig wieder möglich.

Über 500 Geflüchtete lebten auf der MS Rossini

Die MS Rossini wurde seit Februar 2023 als Notlösung zur Unterbringung von Asylbewerbern genutzt. Insgesamt fanden dort 530 Menschen vorübergehend ein Zuhause – in Spitzenzeiten bis zu 190 Personen gleichzeitig. Derzeit leben noch über 100 Geflüchtete auf dem Schiff, vor allem aus dem Iran und Syrien. Nach der Schließung werden sie entweder auf dezentrale Wohnungen oder in die Notunterkünfte in Schierling verteilt. Anerkannte Geflüchtete werden dazu aufgefordert, sich selbstständig um Wohnraum zu bemühen.

Dank an die Gemeinde Bach an der Donau

Landrätin Tanja Schweiger und das Landratsamt Regensburg danken der Gemeinde Bach a.d.Donau, ihrem Bürgermeister Thomas Schmalzl sowie den engagierten Bürgerinnen und Bürgern für ihre Unterstützung während der Zeit der Nutzung. Das friedliche Miteinander und der respektvolle Umgang auf dem Schiff sowie in der Gemeinde wurden besonders hervorgehoben.

Erfolgsmodell schwimmende Unterkunft

Die Unterbringung auf dem Schiff bewährte sich – auch durch die individuelleren Doppelkabinen im Vergleich zu klassischen Gemeinschaftsunterkünften. Dies habe laut Landratsamt dazu beigetragen, soziale Spannungen zu vermeiden. Das Bordpersonal spielte eine wichtige Rolle im Alltag an Bord und arbeitete eng mit den Behörden zusammen. Auch der Reeder und seine Crew wurden für ihren Einsatz gewürdigt.

Entlastung ohne Turnhallen

Mit der Anmietung der MS Rossini reagierte der Landkreis im Winter 2022/23 auf die angespannte Lage: Damals drohte die Nutzung von Schul- oder Vereinsturnhallen. Die pragmatische Lösung auf dem Wasser verhinderte dies und stellte sich als sinnvolle Übergangslösung heraus.

Asylsituation im Landkreis Regensburg

Aktuell leben im Landkreis Regensburg rund 6.700 Menschen mit Asylbezug, darunter etwa 2.000 Geflüchtete aus der Ukraine. Die Zahl bleibt trotz Zuzugs seit längerer Zeit stabil – unter anderem durch zahlreiche Einbürgerungen: Im Jahr 2024 wurden 1.000 Personen eingebürgert, 2023 waren es etwa 500. Im laufenden Jahr 2025 sind bisher rund 100 Asylbewerber neu in den Landkreis gekommen.

Landkreis Regensburg / SP

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