Do., 03.06.2021 , 12:37 Uhr

Autobahn-Chef besucht Pfaffensteiner Tunnel

Stephan Krenz, der Geschäftsführer der Autobahn GmbH, hat den Pfaffensteiner Tunnel bei Regensburg besucht. Bundestagsabgeordneter Peter Aumer hatte ihn dazu eingeladen.

Der Pfaffensteiner Tunnel ist das Nadelöhr im Verkehrsnetz der Region Regensburg. Nach fast 45 Jahren Dauerbetrieb sind umfangreiche Sanierungen notwendig. Was dies für die Region und ganz Ostbayern bedeutet, wird momentan auf Initiative des Regensburger Bundestagsabgeordneten Peter Aumer in Berlin untersucht. Um sich ein Bild von der Lage vor Ort zu machen, hat Aumer den Vorsitzenden der Geschäftsführung der Autobahn GmbH, Stephan Krenz, nach Regensburg eingeladen. Zusammen mit Regierungspräsidenten Axel Bartelt, den beiden Bundestagsabgeordneten Karl Holmeier und Alois Rainer sowie dem Niederlassungsdirektor der Autobahn GmbH, Michael Kordon, wurden der Pfaffensteiner Tunnel und die Donaubrücken besucht.

Mit den Jahren wurde nicht nur die Betonfahrbahn, sondern auch die Betoninnenschale durch den Eintrag von Chlorid stark beschädigt. Zudem traten in der Vergangenheit immer wieder Probleme bei der Bergwasserdrainage auf. Eine umfassende Sanierung ist unabwendbar. Davon überzeugten sich die Teilnehmer persönlich vor Ort. Im Blick stand nicht nur der Tunnel, sondern auch die 539 Meter lange Donaubrücke. Auch hier steht eine Sanierung an.

Aktuell passieren den Tunnel täglich 70.000 Fahrzeuge. Im Anschluss kommen noch einmal 20.000 Fahrzeuge dazu, die die Donaubrücke täglich zur Fahrt in und aus der Stadt nutzen. „Als Nord-Süd-Verbindung hat das Teilstück große Bedeutung für ganz Ostbayern“ betonte Regierungspräsident Axel Bartelt. Für die Sanierung des Tunnels muss mit circa 8 Jahren gerechnet werden. Auch die Brückensanierung wird eine ähnlich lange Zeit in Anspruch nehmen. Krenz bestätigte, dass wegen des Drucks aus der Region momentan tiefgreifende Untersuchungen laufen. Dazu gehört auch der Bau einer dritten Tunnelröhre. Vor allem werden auch die verkehrlichen Auswirkungen aller Varianten geprüft.

Darum drängt der Bundestagsabgeordnete Peter Aumer auf eine ganzheitliche Untersuchung und Lösung beider Maßnahmen. „Einen Dauerstau über fast zwei Jahrzehnte hält unsere Heimat nicht aus“ ist sich Aumer sicher. Daher hat er im Herbst zusammen mit 18 regionalen Vertretern aus Politik und Wirtschaft ein Gesamtkonzept für die Sanierung von Tunnel und Brücke gefordert. „Unsere Autobahnen sind die Verkehrsadern der Region. Zusammen mit dem Ausbau des ÖPNV sind sie der Schüssel für eine zukunftsfähige Mobilität“ ist sich Aumer sicher. Krenz nahm die Forderung aus der Region mit nach Berlin und sagte zu, sich für ein Gesamtkonzept einzusetzen.

PM/MLi

Das könnte Dich auch interessieren

22.10.2026 Regensburg / Wiesent: Duo nach Fund von Sprengstoff auf A3 verurteilt Nach dem Sprengstofffund auf der A3 bei Wiesent im Januar sind ein Mann und eine Frau wegen Vorbereitung einer Geldautomatensprengung verurteilt worden. Das Amtsgericht Regensburg verurteilte die Fahrerin zu einem Jahr und zehn Monaten Haft auf Bewährung, den Mittäter zu zwei Jahren und fünf Monaten Haft. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.   Urteil vom 22.10.2026 Regensburg: Betrunkener randaliert nach Rauswurf aus Spielhalle 17 Meter lange Schmiererei Gegen 1 Uhr wurde der Mann aus einer Spielhalle in der Von-Seeckt-Straße verwiesen, nachdem er dort randaliert hatte. Anschließend besprühte er die Wand eines nahegelegenen Drogeriemarktes auf rund 17 Metern Länge mit Wörtern und Symbolen. Polizei sucht weitere Geschädigte Danach entfernte sich der Mann mit einem Einkaufswagen. Zeugen hörten laute Geräusche, 22.10.2026 Regensburg: Zwei Fußgänger von Auto erfasst – ein Schwerverletzter Zusammenstoß nahe der Berufsschule Die beiden 18-Jährigen überquerten die Straße im Bereich der Bushaltestelle bei der Berufsschule, als sich ein Audi näherte. Ein junger Mann wurde bei dem Zusammenstoß schwer verletzt und in ein Krankenhaus gebracht. Der zweite wurde leicht am Fuß gestreift. Straße drei Stunden gesperrt Am Audi entstand erheblicher Sachschaden. Zur Klärung der 22.10.2026 Regensburg: Brand in Asylunterkunft – Feuerwehr evakuiert Wohnheim Zwei Brände kurz hintereinander Zunächst löschte der Sicherheitsdienst einen brennenden Duschvorhang mit einem Feuerlöscher. Kurz darauf brannte ein Mülleimer in einer Küche im Erdgeschoss. Das Feuer beschädigte auch Wände und Einrichtungsgegenstände. Die alarmierte Feuerwehr konnte den Brand schnell löschen und musste mit Hilfe von Polizei und Sicherheitsdienst die Unterkunft evakuieren. Polizei ermittelt wegen Brandlegung Der