Nach Angaben des Zentrums haben sich in Regensburg und Würzburg die Anteile zugangsbeschränkter Studienangebote gegenüber dem Vorjahr stark erhöht. «Auch in München, Nürnberg und Augsburg gab es Steigerungen.»
Als Grund dafür vermuten die Autoren der Untersuchung, dass die Hochschulen Beschränkungen wieder einführen, die ein Jahr zuvor ausgesetzt wurden. Denn im Jahr 2025 gab es wegen der Umstellung vom achtjährigen zurück zum neunjährigen Gymnasium (G8/G9) viel weniger Abiturientinnen und Abiturienten in Bayern als in normalen Jahren – und somit potenziell deutlich weniger Neu-Studierende.
Mit der Zahl von zugangsbeschränkten Studiengängen liegt Bayern deutschlandweit betrachtet im Mittelfeld. In Berlin ist mehr als jeder zweite Studiengang beschränkt, dahinter kommt Baden-Württemberg mit 46,2 Prozent zugangsbeschränkten Angeboten. Nur sehr wenige Zugangsbeschränkungen haben Rheinland-Pfalz, Brandenburg und Thüringen mit jeweils etwa 17 Prozent.
dpa