Ziel ist es, das Sicherheitsgefühl der Reisenden zu stärken und potenziellen Gewalttaten vorzubeugen.
Laut Bundespolizei basiert der verstärkte Einsatz auf einer aktuellen Lagebeurteilung. Im Fokus stehen Großstadtbahnhöfe sowie Bahnhöfe in mittelgroßen Städten. Neben der sichtbaren Polizeipräsenz werden auch gezielte Maßnahmen der Gewaltprävention umgesetzt.
Für den Bahnhof Regensburg gilt in diesem Zeitraum zudem eine Allgemeinverfügung (AGV), die das Mitführen gefährlicher Gegenstände untersagt.
Ein weiterer Bestandteil des Einsatzes ist die kriminalpräventive Öffentlichkeitsarbeit. Die Bundespolizei möchte Reisende für zivilcouragiertes Verhalten sensibilisieren und sie ermutigen, in kritischen Situationen umsichtig als Zeugen zu handeln.
Die Maßnahmen sind eng mit der bayerischen Landespolizei und der Deutschen Bahn AG abgestimmt. Teile des Einsatzes werden gemeinsam durchgeführt. Der Kräfteansatz für die aktuell wieder eingeführten Binnengrenzkontrollen bleibt dabei unverändert.
Nach Ende des Schwerpunkteinsatzes plant die Bundespolizei, eine Pressemitteilung mit den Ergebnissen der bundesweiten Aktion zu veröffentlichen.
Pressemitteilung Bundespolizeiinspektion Waldmünchen / MF