Mi., 15.07.2026 , 09:25 Uhr

Arnschwang: Homeoffice-Job entpuppt sich als Betrugsfalle

Ein 69-jähriger Mann aus Arnschwang ist bei der Suche nach einer Homeoffice-Tätigkeit auf ein mutmaßlich betrügerisches Stellenangebot hereingefallen.

Der Mann hatte im Internet gezielt nach einem Homeoffice-Job für ältere Menschen gesucht und auf einer Internetseite persönliche Daten eingegeben. Kurz darauf erhielt er per E-Mail Informationen zu einer angeblichen Arbeitsstelle bei einer Immobilienfirma sowie einen Arbeitsvertrag.

Im weiteren Verlauf sollte der 69-Jährige seine Identität über ein Web-ID-Verfahren bestätigen. Dabei stellte sich heraus, dass die Identifizierung nicht für den Arbeitsvertrag, sondern zur Eröffnung eines Bankkontos vorgesehen war. Der Identifizierungsvorgang wurde jedoch vom Web-ID-Dienstleister abgebrochen, sodass nach aktuellem Stand kein Konto eröffnet wurde.

Verdacht auf missbrauchte Firmendaten

Die bisherigen Ermittlungen ergaben, dass die verwendete Internetdomain erst Anfang Juli 2026 registriert wurde. Zudem besteht der Verdacht, dass die Daten eines tatsächlich existierenden Unternehmens missbräuchlich genutzt wurden, um den Eindruck eines seriösen Arbeitgebers zu erwecken.

Polizei warnt vor Finanzagenten

Nach Einschätzung der Polizei handelt es sich um den Versuch, den Mann als Finanzagenten anzuwerben. Dabei werden Arbeitssuchende dazu gebracht, Bankkonten auf ihren Namen zu eröffnen und für Geldtransaktionen bereitzustellen. Solche Konten werden häufig genutzt, um Betrugsdelikte oder Geldwäsche zu verschleiern. Wer dabei mitwirkt, kann sich unter Umständen selbst strafbar machen.

So schützen sich Arbeitssuchende

Die Polizei empfiehlt, Homeoffice-Angebote unbekannter Unternehmen besonders kritisch zu prüfen. Vor der Weitergabe persönlicher Daten oder der Durchführung eines Identifizierungsverfahrens sollte die Seriosität des Unternehmens sorgfältig überprüft werden. Besonders misstrauisch sollten Bewerber werden, wenn für vermeintlich einfache Tätigkeiten die Eröffnung eines Bankkontos verlangt wird.

PI Furth im Wald / FC

Das könnte Dich auch interessieren

15.07.2026 Bad Kötzting: Kanu fällt auf Auto Auf der Staatsstraße zwischen Bad Kötzting und Blaibach hat ein 56-Jähriger am Dienstagnachmittag mehrere Kanus von seinem Anhänger verloren. Auf Höhe der Abzweigung Weißenregen prallte eine 62-jährige Autofahrerin gegen eines der herabfallenden Kanus. Es entstand ein Sachschaden im mittleren vierstelligen Bereich. Der Unfallverursacher fuhr zunächst weiter und wurde später von der Polizei ermittelt. Gegen ihn 14.07.2026 Bad Kötzting: Weltkriegsmunition bei Bauarbeiten gefunden Beim Bau des neuen Radwegs an der Westumgehung in Bad Kötzting ist am Montagmorgen ein Artilleriegeschoss aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt worden. Die Polizei sperrte den Bereich sofort ab und verständigte den Kampfmittelräumdienst. Keine Gefahr für Bevölkerung Die Spezialisten identifizierten den Fund als 7,5 Zentimeter großes Artilleriegeschoss, sicherten es und transportierten es ab. Für die 13.07.2026 Furth im Wald: Gesuchter Mann bezahlt Geldstrafe und darf weiterreisen Ein 44-jähriger Mann ist bei einer Kontrolle der Bundespolizei in einem Einreisezug aus Prag auf Höhe Furth im Wald aufgefallen. Gegen ihn lag ein Strafbefehl des Amtsgerichts Weiden vor. Nachdem der Mann die offene Geldstrafe bezahlt hatte, durfte er seine Reise fortsetzen. 13.07.2026 Furth im Wald: Technisch getuntes E-Bike sorgt für umfangreiche Polizeiermittlungen Am frühen Donnerstagabend hat die Grenzpolizei in Furth im Wald einen 49-jährigen Mann mit einem technisch veränderten E-Bike kontrolliert. Dabei stellten die Beamten mehrere Verstöße fest. Das E-Bike und eine geringe Menge Amphetamin wurden sichergestellt.