In der Silvesternacht kam es auf der B20 bei Arnschwang zu einem schweren Verkehrsunfall. Gegen 0:30 Uhr am Neujahrstag verlor ein 48-jähriger Mann aus dem Raum Ingolstadt die Kontrolle über seinen Mercedes Pick-up, als er bei schneeglatter Fahrbahn in Richtung Furth im Wald unterwegs war. Auf Höhe der Anschlussstelle Ponholz / Furth im Wald Süd schleuderte der Wagen in einen entgegenkommenden Seat.
Der Seat prallte frontal in die linke Fahrzeugseite des Pick-ups. Durch die Wucht des Aufpralls wurde die Antriebswelle samt Hinterachse aus dem Mercedes gerissen und mehrere Meter entfernt unter der Leitplanke verkeilt. Der 26-jährige Seat-Fahrer erlitt leichte Verletzungen, seine 25-jährige Ehefrau wurde schwer verletzt und im Auto eingeklemmt.
Die Feuerwehr Furth im Wald trennte das Dach des Seat ab, um die Frau zu befreien. Sie wurde anschließend mit einem Rettungshubschrauber nach Regensburg geflogen. Der Pick-up-Fahrer zog sich mittelschwere Verletzungen zu, konnte sein Auto aber eigenständig verlassen.
Da lebensbedrohliche Verletzungen zunächst nicht ausgeschlossen werden konnten, ordnete die Staatsanwaltschaft die Hinzuziehung eines Gutachters an. Während der Rettungsarbeiten und Unfallaufnahme blieb die B20 samt Deschlbergtunnel rund drei Stunden voll gesperrt. Der Verkehr wurde durch Feuerwehren aus der Umgebung weiträumig umgeleitet. Gegen 4:00 Uhr war die Strecke wieder frei.
An beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden – die Schadenssumme liegt im höheren fünfstelligen Bereich. In den Morgenstunden kam die erleichternde Nachricht: Die schwer verletzte Beifahrerin befindet sich außer Lebensgefahr.
PI Furth im Wald/JM