Do., 27.11.2014 , 11:13 Uhr

Arbeitsmarkt stagniert – Aigner: „Stabiler Arbeitsmarkt in Bayern“

 

Die Zahl der Arbeitslosen in Bayern ist im November unverändert geblieben. Die Erwerbslosenzahl lag bei etwa 242 000 – damit waren 90 Menschen mehr ohne Job als im Vormonat. Die Arbeitslosenquote liegt weiterhin bei 3,4 Prozent. „Ähnlich wie im letzten Jahr sorgten die milden Temperaturen im November für wenig Bewegung auf dem Arbeitsmarkt“, erklärte der Chef der Regionaldirektion Bayern, Ralf Holtzwart, am heute in Nürnberg. „War allerdings noch im letzten Jahr ein moderater Anstieg der Arbeitslosigkeit im Vergleich zum Vormonat zu beobachten, reduzierte er sich in diesem Jahr auf fast Null.“ Auch Experten hatten erwartet, dass der bayerische Arbeitsmarkt im November stagniert.

In Ostbayern zeigen sich zum Teil sehr unterschiedliche Zahlen: In der Stadt Regensburg, in Cham und in Kelheim sinken die Arbeitslosenzahlen im Vergleich zum Vorjahr um über sieben Prozent. Im Landkreis Straubing-Bogen dagegen sind die Zahlen sogar leicht gestiegen. Dort scheint der Arbeitsmarkt in diesem Jahr auch besonders saisonabhängig zu sein, was die starke Steigerung der Arbeitslosenzahl im Vergleich zum Oktober zeigt.

 

Zahl Quote d Vormonat d Vorjahr
Regensburg

3.183

4,0 %

-1,9 %

-7,6 %

Regensburg Land

2.263

2,1 %

-1,3 %

-3,5 %

Kelheim

1.472

2,3 %

+0,7%

-7,7 %

Straubing

1.255

5,1 %

+2,8%

-2,4 %

Straubing-Bogen

1.337

2,5 %

+7,0% +3,2%
Cham

1.641

2,3 %

+3,9%

-7,1 %

 

Die Zahlen im Detail:

 

SC / dpa

Das könnte Dich auch interessieren

14.02.2026 Bayern: 95 Millionen Euro Hochwasserhilfe von der EU Bayern hat nach dem verheerenden Hochwasser im Juni 2024 rund 95 Millionen Euro aus dem Europäischen Solidaritätsfonds erhalten. Das bestätigte eine Sprecherin des Finanzministeriums auf dpa-Anfrage. Zuvor hatte die „Augsburger Allgemeine“ darüber berichtet. Den Antrag auf die europäischen Hilfen hatte der Freistaat gemeinsam mit Baden-Württemberg gestellt. 95 Millionen Euro aus dem Europäischen Solidaritätsfonds Mit den 23.02.2026 Bayern: Steigende Wasserstände – Flüsse und Bäche treten über die Ufer Vor allem in den Regionen rund um den Bayerischen Wald und das Fichtelgebirge treten Flüsse und Bäche teils über die Ufer. Während vielerorts nur Wiesen und Felder betroffen sind, könnten mancherorts auch Keller und Häuser überflutet werden. Noch ist der Höchststand nicht überall erreicht. Der Hochwassernachrichtendienst rechnet jedoch damit, dass die Pegelstände ab Mittwoch wieder 15.02.2026 Fasching in Ostbayern 2026 01.11.2025 Halloween in Ostbayern: Polizei zieht Bilanz Die Halloween-Nacht in Ostbayern verlief aus Sicht der Polizei in Niederbayern und der Oberpfalz insgesamt ruhig. Zwar gab es Ruhestörungen, kleinere Schlägereien und Sachbeschädigungen, doch größere Einsätze blieben aus.