Di., 07.01.2014 , 11:08 Uhr

Arbeitsmarkt in Ostbayern entwickelt sich durchwachsen

Der Arbeitsmarkt der ostbayerischen Landkreise und Städte hat sich sehr heterogen entwickelt. Das zeigen die heute veröffentlichten Arbeitsmarktzahlen der Bundesagentur für Arbeit. Während sich die Arbeitslosenzahlen in den Landkreisen Kelheim und Straubing-Bogen positiv entwickelt haben, sind sie in den anderen ostbayerischen Regionen angestiegen.

In der Stadt Regensburg waren im Dezember 3.494 Menschen arbeitslos gemeldet, das entspricht einer Arbeitslosenquote von 4,5 Prozent. Das sind 0,2 Prozentpunkte mehr als noch im November. Die Quote stieg damit um 8,8 % im Vergleich zum Vorjahresmonat. Im Landkreis Regensburg waren mit 2.560 Menschen 2,4 Prozent arbeitslos gemeldet. Im Vergleich zum November waren das 0,1 Prozentpunkte mehr. Die Steigerung im Vergleich zum Dezember 2012 macht 7,7 Prozent aus.

In Kelheim hingegen ist die Arbeitslosenquote hingegen gesunken: 2,8 Prozent der Menschen waren im Landkreis als arbeitslos gemeldet, im November waren es noch 3 Prozent. Das sind sogar 5,3 Prozent weniger als noch ein Jahr zuvor. Damit hat sich der Kelheimer Arbeitsmarkt am besten in Ostbayern entwickelt. Positiv geht es auch im Landkreis Straubing-Bogen voran: Mit 1.433 Menschen sind hier nur 2,6 Prozent arbeitslos. Das sind 0,2 Prozentpunkte weniger als im Vormonat und immerhin um 1,6 Prozent weniger als noch 2012.

In der Stadt Straubing hingegen stieg die Quote mit 1.388 Arbeitssuchenden (5,7 %) gleich um 0,4 Prozentpunkte. Im Vergleich zum Vorjahresmonat ist das eine Steigerung um 6,4 %. Im Landkreis Cham schließlich waren mit 2.119 Menschen 3,0 % arbeitlos. Die Zahl ist um 0,2 Prozentpunkte höher als Vormonat und im Vergleich mit dem Dezember 2012 um satte 20 Prozent gestiegen.

 

SC

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