So., 09.04.2017 , 10:54 Uhr

Amberg: PKW fährt unter LKW, 58-Jähriger stirbt

Am Samstag führte ein Überholmanöver auf der A6 bei Amberg dazu, dass ein 58-jähriger PKW-Fahrer von hinten unter einen LKW fuhr, er verstarb noch an der Unfallstelle.

Am Samstag, 08.04.2017, gegen 17.30 Uhr befuhren drei PKW die Bundesautobahn A6, in Fahrtrichtung Tschechien, zwischen den Anschlussstellen Amberg-Süd und Amberg-Ost, auf dem linken Fahrstreifen mit hoher Geschwindigkeit. Zeugenaussagen zufolge musste der  Vordermann verkehrsbedingt bremsen.

Im weiteren Verlauf  wich der hintere PKW-Fahrer aus dem Landkreis Hof auf den rechten Fahrstreifen aus und fuhr unter den Auflieger eines dort fahrenden serbischen Sattelzuges. Der 58-jährige Fahrer des Renault Megane, zog sich hierbei tödliche Verletzungen zu. Der 41-jährige aus Serbien stammende Lkw-Fahrer blieb unverletzt. Der darüber hinaus  entstandene Sachschaden beträgt nach erster Schätzung rund 20.000 Euro.

Zur Klärung des genauen Unfallhergangs ordnete die Staatsanwaltschaft Amberg die Zuziehung eines Sachverständigen an. Die Autobahn war bis ungefähr 21.45 Uhr in diesem Streckenabschnitt total gesperrt. Die Verkehrspolizei Amberg hat die Ermittlungen übernommen.

Nachtrag der Polizei Amberg:

Wie bereits berichtet, ereignete sich am Samstag, 08.04.2017, gegen 17.30 Uhr, auf der BAB A 6 zwischen den Anschlussstellen Amberg-Süd und Amberg-Ost ein tragischer Verkehrsunfall, bei dem eine Person zu Tode kam. Die BAB war bis ca. 21.45 Uhr in diesem Streckenabschnitt total gesperrt und es bildete sich ein Rückstau. Im Zuge der Bergungsmaßnahmen kam es auf der Anfahrt der Rettungskräfte zu massiven Behinderungen durch offensichtlich uneinsichtige Verkehrsteilnehmer. So wurde nicht nur die Rettungsgasse blockiert, sondern auch auf der Autobahn verbotswidrig gewendet und gefährlicher Weise rückwärts gefahren. Diesbezüglich hat die Verkehrspolizei Amberg umfangreiche Ermittlungen wegen Vergehen der Straßenverkehrsgefährdung und mehrfacher schwerwiegender Verkehrsordnungswidrigkeiten aufgenommen. Zeugen dieses rücksichtslosen Verhaltens, sowie eventuell gefährdete oder gar geschädigte Verkehrsteilnehmer werden gebeten, sich umgehend mit der VPI Amberg unter Tel. 09621 / 890 – 430 in Verbindung zu setzen.

PM/EK

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