Fr., 31.07.2026 , 18:26 Uhr

«Alex» fährt bis 2031 weiter auf der Strecke München-Prag

Nach einer gescheiterten Ausschreibung sichern Übergangsverträge den Weiterbetrieb der Bahnlinie zwischen München und Prag bis Ende 2031.

Das Eisenbahnunternehmen Länderbahn wird auch nach 2028 noch für mindestens drei Jahre die Bahnlinie von München bis an die tschechische Grenze betreiben. Nach Angaben der Bayerischen Eisenbahngesellschaft (BEG) hat das Unternehmen den Zuschlag für einen Übergangsvertrag erhalten, der die Verbindung von München nach Prag sicherstellt.

Dabei geht es auch um die viel genutzte Strecke von der Landeshauptstadt nach Regensburg. Die Länderbahn fährt dort bereits jetzt mit ihren Zügen unter dem Namen «Alex».

Hintergrund ist, dass Bayern und Tschechien derzeit den künftigen Betreiber der Bahnlinie München-Prag suchen. Die erste Ausschreibung war 2024 gescheitert, da nach Angaben der BEG kein wirtschaftlich akzeptables Angebot eingegangen war. Nun haben BEG und das tschechische Verkehrsministerium die Anforderungen für den Betrieb etwas gesenkt. Sie wollen den Auftrag für fünfzehn Jahre von Ende 2031 bis Ende 2046 vergeben.

Vertrag überbrückt die Zeit bis zur neuen Hauptvereinbarung

Da der aktuelle Vertrag mit der Länderbahn im Dezember 2028 ausläuft, soll in beiden Ländern mit Übergangsverträgen der Zeitraum bis 2031 überbrückt werden. Für den bayerischen Abschnitt bleiben nun in dieser Zeit weiter die «Alex»-Züge im Einsatz und bedienen die Strecke von München über Regensburg und Schwandorf nach Furth im Wald. Ergänzend gibt es auch eine Linie von München nach Hof in Oberfranken.

Nach Angaben der Länderbahn hat das tschechische Verkehrsministerium bereits die weiterführende Strecke von Furth bis nach Prag vergeben. Die beiden beauftragten Unternehmen führten nun Gespräche über die Kooperation auf der gesamten Strecke von München in die tschechische Hauptstadt.

 

dpa

Das könnte Dich auch interessieren

18.09.2026 Donau-Einkaufszentrum erneut unter Top 10 der deutschen Shoppingcenter Das Donau-Einkaufszentrum (DEZ) zählt erneut zu den zehn besten Shoppingcentern Deutschlands. Im aktuellen Shoppingcenter Performance Report (SCPR) 2026 belegt das DEZ mit der hervorragenden Durchschnittsnote von 2,00 den 9. Platz unter rund 400 bewerteten Einkaufszentren. Damit verteidigt das Regensburger Einkaufszentrum seine Spitzenpositionierung aus den Vorjahren und gehört bereits zum wiederholten Male zu den Top 10 18.09.2026 Mut beginnt im Alltag: Zivilcourage stärkt unsere Gesellschaft Schulen, Vereine und weitere Institutionen können ab sofort Informations- und Präventionsangebote zum Thema Zivilcourage nutzen. Zivilcourage bedeutet nicht, sich selbst in Gefahr zu bringen. Sie beginnt häufig mit kleinen Gesten: aufmerksam sein, Hilfe organisieren, die Polizei verständigen oder Betroffene unterstützen. Gerade diese alltäglichen Handlungen tragen wesentlich dazu bei, Straftaten zu verhindern, Menschen zu schützen und 17.09.2026 Regensburg: Universitätsklinikum warnt vor Schockanrufen und falschen Abbuchungen Das Universitätsklinikum Regensburg (UKR) warnt vor einer Betrugsmasche mit Schockanrufen. Unbekannte geben sich am Telefon als Mitarbeiter des UKR aus und behaupten, dass ein Angehöriger schwer erkrankt sei oder im Klinikum behandelt werde. Die Betrüger versuchen auf diese Weise, an persönliche Daten oder Geld zu kommen. Zudem sind Fälle mit unberechtigten Abbuchungen im Namen des 09.09.2026 Regensburg: Vor 20 Jahren besuchte Benedikt XVI. seine bayerische Heimat Der Himmel war weiß-blau, die Menschen jubelten, der Mann aus Rom lächelte scheu, aber herzlich. Vor 20 Jahren, vom 9. bis 14. September 2006, besuchte Papst Benedikt XVI. seine bayerische Heimat. Es war ein Glaubensfest mit viel Sonnenschein, das vertonte Motto «Wer glaubt, ist nie allein» sangen Tausende mit bei den großen Gottesdiensten. Die katholische