Do., 21.11.2019 , 13:53 Uhr

Aktionstag in Regensburg: Polizei kontrolliert 23 "Geisterradler"

In Regensburg hat die Polizeiinspektion Süd am Mittwoch (20.11.) verstärkt auf die sogenannten „Geisterradler“ geschaut. Beim bereits vierten Fahrradaktionstag im Jahr 2019 haben die Beamten insgesamt über 1.000 Gespräche mit Verkehrsteilnehmern geführt. Wegen Geisterradelns gab es 23 Verwarnungen, ebenfalls 23 wegen Fahrens ohne Licht. 14 Radfahrer müssen sich wegen Rotlichtverstößen verantworten.

Die Polizeimeldung:

Ein Hauptaugenmerk galt sogenannten Geisterradlern, also Radfahrern welche den Radweg verbotenerweise in falscher Fahrtrichtung nutzen. Dies ist eine der Hauptunfallursachen bei Unfällen mit verletzten Radfahrern. Im Besonderen wurde auch auf die Beleuchtungseinrichtung der Fahrräder geachtet. Hierfür wurden an wechselnden Stellen in Regensburg mobile und stationäre Kontrollen durchgeführt.

Außerdem wurde in der Fußgängerzone der Innenstadt, welche für den Fahrradverkehr großteils freigegeben ist, das Gespräch mit Radfahrern gesucht. Neben Flyern gab es auch Hinweise über Gefahren, die von abbiegenden Pkws ausgehen. Die Vorteile eines Fahrradhelms wurden aufgezeigt und die erlaubte Geschwindigkeit in der Fußgängerzone thematisiert. Hier ist nämlich lediglich das Fahren in Schrittgeschwindigkeit erlaubt.

Als zweiter Schwerpunkt der Kontrollaktion wurden Kraftfahrzeugführer angesprochen. Mit diesen wurde ebenfalls die Problematik des Rechtsabbiegens von Kraftfahrzeugen erörtert. Dass hierbei oftmals Radfahrer übersehen werden, wurde zahlreichen Fahrern von Pkws und Transportern ins Gedächtnis gerufen. Die Pkw-Fahrer wurden von den eingesetzten Kräften, insbesondere den Angehörigen der Sicherheitswacht, an Parkplätzen, also außerhalb des fließenden Verkehrs, angesprochen. Im Gespräch und mittels Flyern wurden sie für die Belange der Radfahrer sensibilisiert.

Insgesamt wurden im Rahmen des Aktionstages über 1.000 Gespräche mit Verkehrsteilnehmern geführt.

Da sich leider nicht alle Fahrradfahrer an die Verkehrsregeln hielten, mussten mehrere Verkehrsverstöße geahndet werden. So kam es zu 23 Verwarnungen wegen „Geisterradelns“, 23 wegen Fahrens ohne Licht und drei wegen Beeinträchtigung des Gehörs (Verwenden von Kopfhörern). Weiter mussten 14 Anzeigen wegen Verstößen gegen das Rotlicht an Ampeln erstellt werden.

Neben der PI Regensburg Süd samt Sicherheitswacht waren die PI Regensburg Nord, der Einsatzzug Regensburg sowie der Verkehrsüberwachungsdienst der Stadt Regensburg in den Aktionstag eingebunden. Insgesamt waren 25 Beamte bzw. Angestellte im Einsatz.

 

Polizeimeldung

 

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