Der Betriebsunfall ereignete sich am Dienstagnachmittag gegen 15.55 Uhr im historischen Bereich des Straubinger Volksfestes. Ein Wagen der Achterbahn fuhr auf einen anderen Wagen auf.
Fünf Fahrgäste im Alter zwischen neun und 50 Jahren sowie ein 26-jähriger Mitarbeiter des Fahrgeschäfts wurden leicht verletzt. An dem hinteren Wagen habe die Bremse nicht funktioniert, sagte ein Polizeisprecher. Das Fahrgeschäft sei nach dem Unfall vorübergehend geschlossen worden. Die Ermittlungen laufen.
Polizeibilanz nach den ersten Tagen
Abseits des Unfalls zieht die Polizei nach den ersten Volksfesttagen eine erste Bilanz. Auf dem Festgelände wurden bereits zehn Körperverletzungen registriert – deutlich mehr als im Vorjahr mit vier Fällen. Außerdem meldet die Polizei vier Fälle sexueller Belästigung.
Bei Verkehrskontrollen wurden 13 alkoholisierte Fahrzeugführer erwischt. 16 weitere Trunkenheitsfahrten konnten noch vor Fahrtantritt verhindert werden.
Auch zu einem weiteren Vorfall laufen Ermittlungen: Eine 16-Jährige brach nach einem Festzeltbesuch zusammen. Die Polizei schließt derzeit nicht aus, dass ihr eine unbekannte Substanz ins Getränk gemischt wurde.
Dennoch spricht die Polizei von einem überwiegend friedlichen Start.
Friedliche Lampionfahrt
Auch mit dem Verlauf der Lampionfahrt zeige man sich sehr zufrieden, so die Beamten in einer Pressemitteilung. Bei herrlichem Wetter strömten sehr viele Besucher zum Veranstaltungsbereich westlich der Schlossbrücke. Zeitweise musste durch die Polizei der Zugang zum „Adler“ geschlossen werden, um eine Überfüllung dieses Bereiches zu vermeiden.
Die Polizeiinspektion Straubing bedankt sich hierbei für die gute Zusammenarbeit unter allen Beteiligten sowie das Verständnis aus der Bevölkerung. Das Verhalten aller Beteiligten und der Zuschauer war von gegenseitiger Rücksichtnahme geprägt.
PI Straubing/dpa/JM