Do., 02.12.2021 , 12:58 Uhr

Absage: Stadt Regensburg untersagt "Romantische Wintergastronomie"

Heute hätte die "Romantische Wintergastronomie" auf Schloss Thurn und Taxis öffnen sollen. Die Stadt sagt aber nein und hat eine Absage erteilt.

„Es ist unglaublich, was wir an Unsicherheiten momentan erleben. Wir sind gespannt, was die momentan laufende Ministerpräsidentenkonferenz mit Kanzlerin Angela Merkel und dem designierten Nachfolger Olaf Scholz bringt“, so Peter Kittel, Veranstalter der Romantischen Wintergastronomie auf Schloss Thurn und Taxis, die heute um 15 Uhr ihre Tore öffnen soll. Am Vormittag hatte die Stadt Regensburg dem Veranstalter die Untersagung der „Romantischen Wintergastronomie“ telefonisch mitgeteilt.

+++ Verwaltung sieht die rechtliche Grundlage für eine vom Weihnachtsmarkt entkoppelte Gastronomie nicht gegeben +++

„Mit großer Enttäuschung habe ich heute Vormittag telefonisch die Ankündigung der Untersagung unserer Romantischen Wintergastronomie auf Schloss Thurn und Taxis durch die Stadt Regensburg entgegen genommen“, so Peter Kittel kurz nach der Information durch die Stadt Regensburg.

Die Stadt Regensburg untersagt die Außengastronomie, da sie diese ursächlich mit dem „Romantischen Weihnachtsmarkt auf Schloss Thurn und Taxis“ in Verbindung sieht. Weihnachtsmärkte sind gemäß der 15. Infektionsschutzverordnung vom 23. November vorerst bis 15. Dezember 2021 untersagt. Gegen diesen Bescheid hat der Veranstalter letzte Woche einen Antrag auf Erlass einer einstweiligen Anordnung beim Bayerischen Verwaltungsgerichtshof in München gestellt. Das Urteil des VGH ist noch offen. Nähere Informationen folgen.

„Wir werden uns schnellstmöglich beraten und die weiteren Schritte planen“, so Kittel.

 

„Ich bedanke mich an dieser Stelle ausdrücklich bei Oberbürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer für den konstruktiven Austausch nach Bekanntwerden der Entscheidung“, so Kittel, „jeder hat Verständnis für die Situation des anderen.“ Organisationsteam und Schausteller müssten sich jetzt mit der unklaren Lage auseinandersetzen und arbeiten auf Hochtouren an der Bewältigung. „Wir bedanken uns bei allen, die in der Sache mit uns kämpfen, hoffen jetzt auf eine positive Entscheidung der Ministerpräsidentenkonferenz und zudem auf ein positives Urteil des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofes.“

„Wir sind von der Solidarität, die uns aus dem gesamten Bundesgebiet sowie von den Medien entgegengebracht wurde überwältigt“, so Kittel.

 

HC Wagner / MB

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