Di., 06.09.2022 , 15:27 Uhr

Abensberger stirbt bei Bergunglück am Mittenwalder Höhenweg

Ein 65-jähriger Abensberger ist gestern am Mittenwalder Höhenweg in den Tod gestürzt. Für ihn kam jede Hilfe zu spät.

Beim Absturz am Mittenwalder Höhenweg ist ein 65-Jähriger aus dem niederbayerischen Abensberg ums Leben gekommen. Der Mann sei kurz nach der südlichen Linderspitze ausgerutscht und rund 200 Meter über steiles, fels- und grasdurchsetztes Schrofengelände abgestürzt, berichtete die Polizei in Penzberg am Dienstag. Ein Notarzt sei nach dem Unglück am Montagvormittag mit dem Hubschrauber zur Unfallstelle geflogen, er habe aber nur noch den Tod des Verunglückten feststellen können.

Der 65-Jährige war nach Angaben der Polizei bergerfahren und gut ausgerüstet. Die Bergwacht Mittenwald barg den Bergsteiger, der mit einer 42-jährigen Abensbergerin unterwegs gewesen war.

dpa

 

Polizeimeldung

Tödlicher Bergunfall auf dem Mittenwalder Höhenweg

Am späten Montagvormittag des 5. September 2022 kam es auf dem Mittenwalder Höhenweg zu einem tödlichen Bergunfall. Ein 65-jähriger Mann verlor dabei sein Leben. Die Alpine Einsatzgruppe des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd übernahm unter der Sachleitung der Staatsanwaltschaft München II die Untersuchungen zum genauen Unfallhergang.

Am 05.09.2022 um 11:35 Uhr ereignete sich ein tödlicher Bergunfall im Gemeindegebiet Mittenwald. Ein 65-jähriger Abensberger und eine 42-jährige Abensbergerin begingen zusammen den Mittenwalder Höhenweg. Kurz nach der südlichen Linderspitze rutschte der 65-jährige aus und stürzte ca. 200m über steiles fels- und grasdurchsetztes Schrofengelände ab.

Der Steig verläuft auf einem Grad und ist an der Absturzstelle aufgrund des leichteren Geländes nicht versichert. Der Rettungshubschrauber Christopherus 1 aus Innsbruck brachte einen Notarzt an die Unfallstelle, welcher nur noch den Tod des Abgestürzten feststellte.

Die Klettersteiggeher waren bergerfahren und trugen der Tour angepasste Ausrüstung.

Der Leichnam wurde durch einen Polizeibergführer der Alpinen Einsatzgruppe Garmisch-Partenkirchen in Zusammenarbeit mit der Bergwacht Mittenwald geborgen.

Das könnte Dich auch interessieren

01.11.2025 Halloween in Ostbayern: Polizei zieht Bilanz Die Halloween-Nacht in Ostbayern verlief aus Sicht der Polizei in Niederbayern und der Oberpfalz insgesamt ruhig. Zwar gab es Ruhestörungen, kleinere Schlägereien und Sachbeschädigungen, doch größere Einsätze blieben aus. 17.07.2025 Großrazzia gegen Kinderpornografie: Polizei durchsucht 17 Verdächtige in Niederbayern Eine Großrazzia hat es heute in Niederbayern gegeben. Dabei wurden auch vier Objekte im Landkreis Kelheim durchsucht. Im Visier der Ermittler: 17 Tatverdächtige im Alter von 15 bis 80 Jahren, darunter eine Frau. Sie sollen sich kinderpornografisches Material besorgt beziehungsweise über Messenger-Dienste verbreitet haben. 13.04.2026 Oberpfalz: Senior attackiert – „Autobahngold“-Masche wird immer dreister In der Oberpfalz häufen sich aktuell Fälle der sogenannten „Autobahngold“-Masche. Das Polizeipräsidium Oberpfalz warnt vor der Betrugsform und gibt konkrete Tipps, wie sich Autofahrer schützen können. Die Täter sprechen ihre Opfer meist auf Parkplätzen, an Raststätten oder am Straßenrand an. Sie geben vor, dringend Geld für Benzin oder die Weiterreise zu benötigen. Als angebliche Sicherheit 12.04.2026 Riedenburg: Exhibitionist belästigt zwei junge Frauen am Agatha-See Ein bislang unbekannter Mann entkleidete sich vor zwei jungen Frauen und manipulierte an seinem Glied. Die Polizei Kelheim bittet um Hinweise aus der Bevölkerung. Vorfall am Badesee Sankt Agatha Am 11.04.2026 gegen 19:25 Uhr hielten sich zwei Frauen im Alter von 16 und 19 Jahren am Badesee Sankt Agatha auf. Dort machten sie Fotos, als sie