Do., 16.08.2018 , 12:30 Uhr

Abensberg: Brandstiftung in Asylunterkunft - Tatverdächtiger festgenommen

Update, 16.8. Wie die Polizei berichtet, konnte der Tatverdächtige festgenommen werden:

Der 19-jährige afghanische Asylbewerber, der im Verdacht steht, Feuer in einer Abensberger Asylbewerberunterkunft gelegt zu haben, wurde heute Morgen in Neustadt a. d. Donau an seiner Arbeitsstelle von Beamten der Kelheimer Polizei festgenommen.

Die Ermittlungen der Kripo Landshut werden in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Regensburg geführt. Die Hintergründe der Tat sind noch unbekannt. 

 

Ursprüngliche Nachricht:

In einer Asylunterkunft kam es am späten Mittwochabend zu einem Kleinbrand mit Rauchentwicklung, weshalb das Gebäude vorübergehend evakuiert werden musste. Als Verursacher kommt ein Bewohner der Unterkunft in Frage. Die Kripo Landshut ermittelt wegen Schwerer Brandstiftung.

Nach ersten Erkenntnissen hat der 19-jährige afghanische Asylbewerber im Gang des Obergeschosses Benzin verschüttet und mit einem Streichholz entzündet. Dadurch kam es zum Brand, der von der Feuerwehr in kurzer Zeit gelöscht werden konnte. Aufgrund der Rauchentwicklung mussten alle etwa 70 anwesenden Personen das Gebäude verlassen.

Nach Auskunft des ebenfalls alarmierten Rettungsdienstes wurde bei dem Brand niemand verletzt. Der entstandene Sachschaden liegt zwischen 10.000 und 15.000 Euro.

Der mutmaßliche Brandstifter ist nach der Tat mit einem Fahrrad geflüchtet. Nach ihm wurde auch mit Unterstützung eines Polizeihubschraubers intensiv gefahndet – bislang ergebnislos.

Die evakuierten Bewohner konnten nach Lüftung und Sicherung der Spuren wieder in ihre Zimmer zurückkehren.

Der flüchtige Tatverdächtige hat landestypisches Aussehen (u.a. schwarze Haare), ist ca. 175 cm groß und schlank. Zur Tatzeit war er mit einer blauen Arbeitsmontur (sog. „Blaumann“) bekleidet. Er ist mit einem nicht näher beschriebenen gelben Fahrrad unterwegs und führt vermutlich einen Rucksack mit. Der 19-Jährige könnte sich in einem psychischen Ausnahmezustand befinden, weshalb bei Antreffen Vorsicht geboten ist.

Die ermittelnde Kripo Landshut bittet unter Tel. 0871/9252-0 um Hinweise auf den Aufenthalt des Gesuchten. Diese werden auch jederzeit unter der Notrufnummer 110 entgegen genommen.

PM/MF

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