Mo., 29.01.2018 , 08:38 Uhr

A93: Pkw prallt in Sattelzug - 2 Personen verletzt

Brand nach Auffahrunfall: Auf der A93 bei Weiden in der Oberpfalz ist ein 76-Jähriger am Sonntag mit seinem Auto ungebremst in einen Sattelzug gefahren. Der Fahrer und seine 77-jährige Ehefrau auf dem Beifahrersitz wurden dabei in ihrem Wagen eingeklemmt und schwer verletzt, wie die Polizei mitteilte. Das Fahrzeug des Ehepaares geriet nach dem Aufprall sofort in Brand. Die Frau war in Lebensgefahr. 

Der 38-jährige Fahrer des Sattelschleppers und ein hinter dem Paar fahrender Zeuge löschten den Brand mithilfe ihrer Feuerlöscher. Rettungskräfte mussten das Paar aus ihrem Wagen schneiden. Die beiden Verletzten kamen ins Krankenhaus. Die Autobahn war bis zum Abend gesperrt.

 

Der Polizeibericht:

Am 28.01.2018, gegen 17:03 Uhr, befuhr ein 76-jähriger Mann aus dem Landkreis Freising zusammen mit seiner 77-jährigen Ehefrau die rechte Fahrspur der Autobahn in Richtung Hof.

Als er sich mit seinem Mercedes kurz vor der Anschlussstelle Weiden-Frauenricht befand, prallte er aus bislang unbekannter Ursache ungebremst in das Heck eines auf der rechten Fahrspur vorausfahrenden Sattelzuges. Der 38-jährige Fahrer des Sattelgespanns hielt daraufhin auf der Standspur an. Der Pkw geriet sofort in Brand. Ein hinter den Verunfallten fahrender Zeuge hielt ebenfalls sofort an und löschte, in Zusammenarbeit mit dem Fahrer des Sattelschleppers, den entstehenden Brand mit Hilfe ihrer Feuerlöscher.

Die beiden Fahrzeuginsassen des Pkw wurden eingeklemmt und konnten erst aus dem Auto gerettet werden, nachdem das Fahrzeugdach entfernt und der Pkw vom Heck des Aufliegers gelöst wurde. Beide kamen mit schweren Verletzungen ins Klinikum Weiden, bei der Beifahrerin besteht Lebensgefahr. Der Fahrer des Lkw blieb bei dem Aufprall unverletzt.

Zur Klärung der Unfallursache wurde ein Gutachter hinzugezogen.

Am Unfallort waren Rettungskräfte aus Weiden und Neustadt eingesetzt. Die Feuerwehren Weiden, Schirmitz, Luhe-Wildenau und Rothenstadt unter der Leitung von Stadtbrandrat Schieder eingesetzt. Das THW Weiden sowie die Autobahnmeisterei Windischeschenbach waren ebenfalls vor Ort.

Beide verunfallten Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden.

Die Autobahn war bis 20:30 Uhr total gesperrt, an der Anschlussstelle Weiden-Süd wurde der Verkehr ausgeleitet.

PM/MF

 

Das könnte Dich auch interessieren

22.09.2026 Bayern: Mehr Gurtverstöße bei Polizeikontrollen zum Schuljahresbeginn Bei einer landesweiten Kontrollaktion zum Schuljahresbeginn hat die Bayerische Polizei mehr Verstöße gegen die Gurtpflicht festgestellt als im Vorjahr. Vom 15. bis 18. September 2026 kontrollierten die Beamten verstärkt, ob Autofahrer und Mitfahrer angeschnallt und Kinder ordnungsgemäß gesichert waren.   Mehr als 1.000 Gurtverstöße festgestellt Insgesamt registrierte die Bayerische Polizei 1.082 Gurtverstöße. Im Vorjahr waren 22.09.2026 Bayern: Reaktion auf Pisa-Ergebnisse - mehr Mathe, Deutsch und Sport Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) sorgt sich angesichts der jüngsten Pisa-Ergebnisse um die langfristige Innovationsfähigkeit des Freistaats. Bei einer CSU-Fraktionsklausur in Kloster Banz bei Bad Staffelstein sprach Söder von einem «Pisa-Schock». Die Ergebnisse werfen für ihn die Frage auf, ob Bayern auch in einigen Jahren noch genügend qualifizierte Köpfe haben wird, um seine Innovationskraft zu 18.09.2026 Manching: Haftstrafen nach Diebstahl des keltischen Goldschatzes rechtskräftig Nach dem spektakulären Diebstahl des mehr als 2.000 Jahre alten keltischen Goldschatzes aus dem Kelten Römer Museum in Manching sind die Haftstrafen gegen vier Männer rechtskräftig. Der Bundesgerichtshof in Karlsruhe hat die vom Landgericht Ingolstadt verhängten Strafen in vollem Umfang bestätigt. Goldschatz mit mehr als 480 Münzen gestohlen Der Einbruch in das Kelten Römer Museum 18.09.2026 Mut beginnt im Alltag: Zivilcourage stärkt unsere Gesellschaft Schulen, Vereine und weitere Institutionen können ab sofort Informations- und Präventionsangebote zum Thema Zivilcourage nutzen. Zivilcourage bedeutet nicht, sich selbst in Gefahr zu bringen. Sie beginnt häufig mit kleinen Gesten: aufmerksam sein, Hilfe organisieren, die Polizei verständigen oder Betroffene unterstützen. Gerade diese alltäglichen Handlungen tragen wesentlich dazu bei, Straftaten zu verhindern, Menschen zu schützen und