Fahrstreifenwechsel führt zu erstem Zusammenstoß
Der Unfall ereignete sich am Samstag, 23. Mai 2026, gegen 16 Uhr, etwa 200 Meter nach der Anschlussstelle Nittendorf. Ein Kleintransporter mit Anhänger wechselte im Bereich der Anschlussstelle vom rechten auf den linken Fahrstreifen.
Ein Fahrer eines Hyundai, der sich bereits auf dem linken Fahrstreifen befand, leitete daraufhin eine Vollbremsung ein. Einen Zusammenstoß konnte er jedoch nicht mehr verhindern. Es kam zu einem seitlichen Kontakt zwischen Anhänger und Auto.
Die beteiligten Fahrer blieben unverletzt. Der entstandene Schaden wird auf rund 2.000 Euro geschätzt.
Weitere Fahrzeuge betroffen
Hinter dem Hyundai befanden sich weitere Fahrzeuge auf dem linken Fahrstreifen, darunter ein Renault mit drei Insassen. Die Fahrerin konnte noch rechtzeitig abbremsen und einen Zusammenstoß vermeiden.
Aus bislang ungeklärter Ursache fuhr jedoch eine Skoda-Fahrerin auf den Renault auf. Der Skoda geriet anschließend ins Schleudern und prallte gegen die Mittelschutzplanke.
Die drei Insassen des Renaults sowie die Fahrerin des Skoda erlitten leichte Verletzungen.
Rettungshubschrauber und Vollsperrung
Wegen des Unfallgeschehens wurde vorsorglich auch ein Rettungshubschrauber zur Einsatzstelle angefordert. An den beteiligten Fahrzeugen entstanden erhebliche Schäden. Zudem liefen Betriebsstoffe aus, die von den Einsatzkräften gebunden werden mussten.
Der Sachschaden an den nicht mehr fahrbereiten Fahrzeugen wird auf etwa 33.000 Euro geschätzt.
Zahlreiche Einsatzkräfte vor Ort
Vier Beamte der Verkehrspolizeiinspektion Regensburg nahmen den Unfall auf. Unterstützt wurden sie durch zahlreiche Einsatzkräfte der Feuerwehren aus Undorf, Laaber, Beratzhausen, Oberpfraundorf und Rechberg sowie durch den Rettungsdienst.
Die A3 in Fahrtrichtung Passau war für etwa eine Stunde vollständig gesperrt. Die Verkehrspolizeiinspektion Regensburg ermittelt nun wegen fahrlässiger Körperverletzung.