Mi., 29.09.2021 , 18:32 Uhr

A3 bei Nittendorf: Fünf Ausländer in Lastwagen eingeschleust?

Am Dienstagnachmittag sind fünf mutmaßliche Flüchtlinge auf einem Autobahnparkplatz auf der A3 bei Nittendorf aus einem Lastwagen geflohen. Die Polizei ermittelt gegen den Lastwagenfahrer wegen Einschleusens von Ausländern.

Am Dienstag, 28.09.2021, gegen 13.15 Uhr, meldete sich ein 48-jähriger bulgarischer Lastwagenfahrer bei der Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Oberpfalz und teilte mit, dass er mit seinem Sattelzug auf einem Autobahnparkplatz der A3 bei Nittendorf steht und Klopfgeräusche von der Ladefläche seines Sattelanhängers wahrnahm.

Nach einer Nachschau stellte er dort mehrere Personen fest, die jetzt flüchten. Durch sofort an die Einsatzstelle beorderte Polizeistreifen, konnten drei afghanische Flüchtlinge im Alter von 21, 25 und 27 Jahre im Bereich der Anschlussstelle Nittendorf festgestellt werden. Zwei weitere Personen flüchteten laut Zeugen in Richtung Pollenried.

Umfangreiche Fahndungsmaßnahmen unter Einbindung eines Polizeihubschraubers blieben vorerst ohne Feststellungen. Gegen 20:30 Uhr meldete eine Zeugin, dass sich in Pollenried bei einem dortigen Verbrauchermarkt zwei jugendliche Flüchtlinge aufhalten. Eine Polizeistreife konnte die beiden 16 Jahre alten afghanischen Staatsangehörigen antreffen und in Gewahrsam nehmen.

Die Flüchtlinge wurden nach der polizeilichen Sachbearbeitung der zuständigen Erstaufnahmeeinrichtung bzw. dem zuständigen Jugendamt übergeben. Nachdem sich gegen den 48-jährigen Lastwagenfahrer der Verdacht zur Einschleusung der fünf Personen ergab, wurde gegen ihn ein entsprechendes Strafverfahren eingeleitet. Die Ermittlungen hierzu hat die Kriminalpolizeiinspektion Regensburg übernommen.

 

VPI Regensburg/MB

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