Mo., 04.04.2016 , 11:33 Uhr

A3: Autofahrer verursachte mehrere Beinahe-Unfälle

Am Sonntag, 03.04.2016, gegen 19.40 Uhr, erhielten die Beamten der Autobahnpolizeistation Straubing-Kirchroth von der Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Niederbayern die Mitteilung, dass auf der A 3 aus Richtung des Autobahnkreuzes Regensburg her kommend, ein dunkelgrauer BMW M4 mit hoher Geschwindigkeit, zum Teil deutlich über 200 km/h, unterwegs sei, der grob verkehrswidrig andere Fahrzeugführer rechts überholt und beim Wiedereinscheren stark ausbremst.

Auch sollte es bereits zu mehreren Beinahe-Unfällen im gesamten Streckenverlauf vom Autobahnkreuz Regensburg bis kurz vor die Anschlussstelle Kirchroth, gekommen sein. Hierzu gingen mehrere Mitteilungen besorgter Autofahrer ein. Auf Höhe der Anschlussstelle Straubing zog das Fahrzeug schließlich abrupt von der linken Fahrspur der BAB mit hoher Geschwindigkeit auf den Ausfahrast zur B 20 hin und beschleunigte weiter in Richtung Oberschneiding. Dabei wurde ein französischer Pkw-Fahrer derart geschnitten, dass dieser eine Vollbremsung einleiten musste und dadurch mit seinem Pkw ins Schleudern quer über die gesamte Fahrbahnbreite der Autobahn, geriet. Nur durch glückliche Umstände kam es hier zu keinem schweren Verkehrsunfall mit dem nachfolgenden Verkehr.

Der BMW-Fahrer konnte schließlich durch die nachfolgende Streife der Autobahnpolizei auf der B 20 bei Großenpinning, gestellt und angehalten werden. Eine Kontrolle des 19-jährigen Fahrers ergab vor Ort keine Hinweise auf Alkohol- oder Drogenkonsum. Aufgrund des Fehlverhaltens im Straßenverkehr wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft der Führerschein noch am Kontrollort sichergestellt und eine Anzeige wegen zahlreicher Verkehrsdelikte u. a. Nötigung und Gefährdung des Straßenverkehrs, erstattet. Nach erfolgter Vernehmung durfte der Mann seine Heimfahrt in den Landkreis Rottal-Inn auf dem Beifahrersitz des BMW fortsetzen.

Zeugen oder Geschädigte der geschilderten Vorfälle auf der BAB A 3 und der B 20, welche sich zwischen 19.30 Uhr und 20.00 Uhr ereignet haben, werden gebeten, sich bei der ermittlungsführenden Dienststelle APS Kirchroth, Tel.: 09428/949900, zu melden.

PM/MF

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