Do., 20.11.2014 , 10:42 Uhr

7 Pfund Marihuana im Schlafsack

Er saß in einem Reisebus auf der A 6 von Tschechien kommend und war sich seiner sicher, dass die kontrollierenden Beamte der Bundespolizei seine teure Fracht nicht finden würden. Der 30-jährige Ukrainer behauptete auf Befragung, dass er ohne Gepäck Richtung Stuttgart unterwegs sei. Die Fahnder rochen aber den Braten und stellten fest, dass eine schwarze Reisetasche im Gepäckraum des Reisebusses lag, die dem Mann zuzuordnen war. In der Tasche hatte der Ukrainer einen Schlafsack, der übermäßig schwer war. Beim Öffnen kam ein Bündel mit einer Länge von fast einen halben Meter und knapp 30 Zentimeter Breite zum Vorschein. Schnell stellte sich heraus, dass sich darin Marihuana 3300 Gramm Marihuana – also fast 7 Pfund – befanden. Nach eigenen Angaben hätte er die giftige Ladung nach Baden-Württemberg verbracht. Die Sachbearbeitung übernahm die gemeinsame Ermittlungsgruppe Rauschgift, einer Spezialeinheit von Zoll und bayerischer Polizei. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Weiden wurde der Beschuldigte dem Haftrichter vorgeführt.

 

pm

cannabis drogen Gras Hasch Haschisch marihuana Schlafsack schmuggel zoll

Das könnte Dich auch interessieren

16.04.2026 Ostbayern: Bilanz nach Blitzmarathon 2026 Nach 24 Stunden intensiver Geschwindigkeitskontrollen ist der Blitzmarathon 2026 in der Oberpfalz am 16. April um 6 Uhr zu Ende gegangen. Nun hat die Polizei ihre Bilanz vorgestellt. Ziel der Aktion war es, auf die Gefahren von überhöhter Geschwindigkeit aufmerksam zu machen und schwere Verkehrsunfälle langfristig zu reduzieren. Auch in der Oberpfalz: Geschwindigkeit bleibt Unfallursache 16.04.2026 Heute Abend im Programm 16.04.2026 Neue Verstärkung für die Polizei in der Oberpfalz Am Mittwoch begrüßte Polizeivizepräsident Robert Fuchs im Polizeipräsidium Oberpfalz die neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Polizeipräsidiums Oberpfalz. 15.04.2026 Oberpfalz: Polizei setzt GPS-Köderfahrräder gegen Fahrraddiebe ein Das Polizeipräsidium Oberpfalz geht bei Fahrraddiebstählen neue Wege und setzt künftig auf Köderfahrräder mit GPS-Sendern. Damit sollen vor allem organisierte Diebesbanden schneller erkannt und überführt werden.