Fr., 19.02.2016 , 10:55 Uhr

25 Jahre Regensburger Schulkinotage

Die Kooperation der Medienzentren Regensburg Stadt und Land macht es seit 25 Jahren möglich, dass Schulkinder das Medium Kino kennenlernen und damit im Unterricht arbeiten können. Bereits 1990 initiierten Johann Raab und Achim Hofbauer die „Regensburger Schulkinotage“, die auch heuer vom 15. Februar bis zum 18. März stattfinden und diesmal unter dem Thema „Inklusion“ stehen. Zum Auftakt trafen sich Vertreter der Kooperationspartner, der Schulen sowie Landrätin Tanja Schweiger und Oberbürgermeister Joachim Wolbergs im Ostentorkino zu einer kleinen Feier. Auch Schulklassen der Grundschule Hainsacker, der Bischof Wittmann Schule und der Jakob Muth Schule waren gekommen, um sich im Anschluss an den kurzen Festakt den Film „Heidi“ nach dem Roman von Johanna Spyri anzusehen.

Johann Raab, der frühere Leiter des Medienzentrums Regensburg Land, blickte zurück auf die letzten 25 Jahre. Damals hatte er mit dem Kinobesitzer Achim Hofbauer im Ostentorkino die Regensburger Schulkinotage ins Leben gerufen. Wenige Jahre später hatte sich das Medienzentrum Regensburg Stadt der Veranstaltung angeschlossen. Im September 2015 wurde ein Kooperationsvertrag beider Medienzentren abgeschlossen. Heuer werden fast 4000 Schüler, Kindergartenkinder und Pädagogen die Filme im Ostentor- und Garbo- Kino besuchen. Die Stiftung für krebskranke und behinderte Kinder (KreBeKi) finanziert dabei 400 Schülern aus staatlichen oder privaten Förderzentren/Schulen, die Inklusion von Kindern betreiben, den Eintritt zu den Schulkindertagen. Landrätin Tanja Schweiger lobte das Projekt der Schulkinotage und hob hervor, dass Stadt und Landkreis Regensburg durch die vertraglich fixierte Kooperation der beiden Medienzentren nun noch enger zusammen wachsen würden. Oberbürgermeister Joachim Wolbergs pflichtete ihr bei und fügte an, dass es auch heute noch Kinder gebe, die sich sonst keinen Kinobesuch leisten könnten.

Den Kindern bereitete der Film „Heidi“ nach dem Roman von Johanna Spyri sichtlich Vergnügen. Darin geht es vor allem um die Freundschaft zwischen Heidi und Klara, die im Rollstuhl sitzt. Die Leiterin des Medienzentrums Regensburg Land und Vorsitzende von KreBeKi, Gaby Eisenhut, erklärte den Kindern: „Anders zu sein ist ganz normal. Heidi und Klara in dem Film sind beste Freundinnen. Jedes Kind ist einzigartig!“ Die Leiterin des Medienzentrums Regensburg Stadt, Elisabeth Mair-Gummermann, lobte die Zusammenarbeit der beiden Medienzentren, ebenso wie Gudrun Honke vom Schulamt Regensburg, die außerdem den pädagogischen Wert der Schulkinotage für die Kinder hervorhob.

Pressemitteilung Landkreis Regensburg/MF

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