Di., 09.01.2018 , 17:13 Uhr

Landkreis Regensburg: Neue Abfall-Serviceangebote

Zum neuen Jahr bietet die Abfallwirtschaft des Landkreises Regensburg drei neue Serviceleistungen: Neben der Bioabfallsammlung vor den Wertstoffhöfen außerhalb der Öffnungszeiten gibt es zukünftig die Möglichkeit, einer zusätzlichen kostenpflichtigen Papiertonne sowie zusätzliche Termine zur Abgabe von Problemabfällen. 

Die Bilanz seit dem Start der Bioabfallsammlung auf den 39 Wertstoffhöfen des Landkreises im Mai 2016 ist positiv: Durchschnittlich 14 Tonnen bringen die Bürger des Landkreises wöchentlich auf die Wertstoffhöfe. Im Jahr 2017 waren es insgesamt rund 700 Tonnen. Im Rahmen eines Pilotprojektes hatte man im März 2017 in sechs Gemeinden die Sammlung von Küchenabfällen vor den Wertstoffhöfen gestartet.

Da dieser Service außerhalb der Öffnungszeiten von den Bürgern gut angenommen worden ist, soll der Service für die Bürger noch weiter zu verbessert werden. Ab 2018 werden deshalb Bioabfallcontainer auch außerhalb der üblichen Öffnungszeiten vor den übrigen Wertstoffhöfen im Landkreis frei zugänglich aufgestellt werden.

Die Anlieferkriterien bleiben unverändert. Die Container sind nicht für Grüngut wie Rasen-, Baum- und Strauchschnitt gedacht. Es ist besonders wichtig, die Sammelstelle nicht mit illegalen Müllablagerungen zu verunreinigen und keine Störstoffe in die Container zu geben, da diese den Verarbeitungsprozess in der Bioabfallvergärungsanlage behindern und mit viel Aufwand und Kosten aussortiert werden müssten.

Küchenabfälle, die in den Biocontainern angenommen werden:

Lebensmittelreste, roh oder gekocht, auch verschimmelt

Verdorbene Lebensmittel aller Art (nur unverpackt)

Obst und Gemüse

Wurst, Fleisch, Knochen, Brot, Eierschalen, Molkereiprodukte, Nudeln, Kartoffeln, Reis,

Kaffeesatz, Teebeutel etc.

 

Günstige zusätzliche Papiertonnen

Auch bei der Altpapierentsorgung wird sich ab 2018 etwas ändern. Grundsätzlich wird bisher auf jedem Grundstück kostenlos für sechs Personen eine 240-Liter-Papiertonne aufgestellt. Ab der siebten Person gibt es eine weitere Papiertonne kostenlos dazu, und so weiter. Bei erhöhtem Papieranfall standen und stehen Container auf den Wertstoffhöfen zur Verfügung. Bei papierintensiven Haushalten und Betrieben haben aber öfter die Tonnen nicht mehr ausgereicht. Eine weitere Papiertonne von der Abfallwirtschaft zu bekommen, war bisher nicht möglich.

Ab 2018 kann nun bei zusätzlichem Bedarf vom Hauseigentümer bei der Gemeinde gegen Gebühr eine weitere Tonne bestellt werden. Da die Abfallwirtschaft nur kostendeckend handeln und keine Gewinne erzielen darf, ist das Angebot vergleichsweise günstig: die 240-Liter-Altpapiertonne kostet inklusive Abholung und Papierverwertung zwei Euro, der 1.100-Liter-Container 9,15 Euro pro Monat. Es können auch mehrere zusätzliche Behältnisse bestellt werden.

 

Weitere Termine beim Umweltmobil

Das Umweltmobil des Landkreises ist seit den neunziger Jahren zweimal pro Jahr im Einsatz, um Problemabfälle einzusammeln: zweimal in jeder Gemeinde, und zwar einmal wochentags und einmal am Wochenende. Manch Anlieferer wollte allerdings ungern bis zum nächsten Sammeltermin warten, sondern seine Problemabfälle lieber sofort loswerden. Deshalb bietet der Landkreis ab 2018 eine weitere stationäre Anliefermöglichkeit für Problemabfälle an, die es bisher nicht gab. An den Samstagen 17. Februar, 30. Juni, 01. September und 01. Dezember können Bürger aus dem gesamten Landkreis jeweils von acht bis zwölf Uhr direkt bei der Firma Meindl in Hainsacker, Baierner Höhe 2, anliefern. Sollte dieses Angebot Zuspruch finden, wird über eine weitere Ausdehnung beratschlagt.

 

pm/MB

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