Mi., 07.12.2016 , 10:01 Uhr

24-Stunden-Schwimmen: 4.500 Euro für „Youngagement“

„Ich bin begeistert, dass 545 Menschen für das 24-Stunden-Schwimmen im Westbad geschwommen sind und gemeinsam unglaubliche 2.742.100 Meter für das soziale Projekt ‚Youngagement‘ geschafft haben“, erklärt Manfred Koller, Geschäftsführer der Regensburger Badebetriebe GmbH (RBB). „Wir legen gerne für jeden geschwommenen Kilometer einen Euro drauf. Die Spendensumme – bestehend aus den mindestens 2 Euro pro Teilnehmer – erhöht sich damit auf 4.030,62 Euro, die wir auf 4.500 Euro aufgerundet haben.“ Ganz besonders bedankte sich Manfred Koller beim SchwimmClub Regensburg (SCR), der mit vielen ehrenamtlichen Helfern das 24-Stunden-Schwimmen betreute. „Für uns ist der SCR ein wichtiger Partner.“ Im Rahmen einer kleinen Feier im Westbad-Bistro übergab der RBB-Geschäftsführer die ausgelobten Preise an die Gewinner des 24-Stunden-Schwimmens. Den Scheck über 4.500 Euro nahmen Stefanie Schmid, Geschäftsführerin des Stadtjugendrings, Sven Göpel, stellvertretender Bezirksausschussvorsitzender des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes, und Ursula Bablok, Leiterin der FreiwilligenAgentur Regensburg, in Empfang.

 

Die Gewinner

Die jüngste Teilnehmerin Laetitia Adelhardt schwamm mit ihren vier Jahren 1.300 Meter. Der jüngste Teilnehmer, der ebenfalls vierjährige Leon Rauscher, schaffte 800 Meter. Die älteste Teilnehmerin war auch dieses Mal wieder Christiane Pindl. Mit ihren nunmehr 77 Jahren schwamm sie 2.200 Meter. Max Maier ist der älteste männliche Teilnehmer am 24-Stunden-Schwimmen. Der 76-Jährige stieg nach 3.000 Metern aus dem Wasser. Benno Beckstein schwamm auf der Einzelstrecke 57.000 Meter – mehr als der Rekordhalter 2015. Sandra Beck schaffte in der gleichen Kategorie 51.300 Meter und sicherte sich damit den neuen Rekord. Die längste Schulstrecke schwammen die Schülerinnen der St.-Marien-Schulen mit 196.800 Metern. An die Spitze der Wertung der längsten Gruppenstrecke schafften es die Schwimmer des TV Vohenstrauß, die zusammen 167.000 Meter erreichten. Die Einzelergebnisse aller Teilnehmer gibt es unter www.sc-rgbg.de.

 

 

Das Projekt „Youngagement“ (Y)

Ein Jahr lang engagieren sich Regensburger Schülerinnen und Schüler bei „Youngagement“ in gemeinnützigen Einrichtungen, und jedes Mal hat dieses Jahr etwas für ihr Leben bewegt. Sie sammeln positive Erfahrungen und erhalten Anerkennung für Fähigkeiten, die im schulischen Alltag nicht so sehr gesehen und gewürdigt werden. Viele Einsatzstellen sind im sozialen Bereich (Kitas, Altenheime, Offene Behindertenarbeit), aber auch bei Sport- und Trachtenvereinen oder etwa in Büchereien. Unterstützt wird jeder Schüler von seinem erwachsenen Mentor. Am Ende gibt es ein Zertifikat, das von Oberbürgermeister Joachim Wolbergs persönlich überreicht wird. Das Zertifikat ist ganz konkret ein PLUS bei Bewerbungen. Durchhaltevermögen und soziale Kompetenz werden dokumentiert – Faktoren, die auf dem Arbeitsmarkt immer wichtiger werden. „Mit der Spende der RBB können wir unser Projekt weiterhin anbieten“, erklärt Ursula Bablock. „Auch von uns ganz herzlichen Dank an die vielen Menschen, die ihren Teil dazu beigetragen haben.“

Pressemitteilung/MF

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