Mi., 11.02.2015 , 16:24 Uhr

200 Asylbewerber kommen ab Freitag in Chamer Stadthalle unter

Die nicht mehr genutzte alte Stadthalle in Cham wird im Rahmen des sogenannten Winternotfallplanes ab Freitag (13.02.2015) als Außenstelle der Regensburger Erstaufnahmeeinrichtung für Asylbewerber genutzt. Das Landratsamt Cham hat in Zusammenarbeit mit dem BRK-Kreisverband Cham und den Freiwilligen Feuerwehren die entsprechenden Voraussetzungen geschaffen. Landrat Franz Löffler betont, dass sich der Landkreis Cham damit angesichts massiv steigender Flüchtlingszahlen einer gesamtgesellschaftlichen Herausforderung stellt: „Die Erstaufnahmeeinrichtungen sind voll. Der Landkreis Cham hilft deshalb im Rahmen seiner Möglichkeiten mit, für eine menschenwürdige Unterbringung zu sorgen. Gleichzeitig ist der Staat gefordert, die Prüfung des Rechts auf Asyl konsequent durchzuführen.“

 In der alten Stadthalle können bis zu 200 Personen untergebracht werden. Die Belegung und verwaltungsmäßige Betreuung der Einrichtung erfolgt durch die Erstaufnahmeeinrichtung der Regierung der Oberpfalz in Regensburg. Es ist damit zu rechnen, dass die Belegung ab Freitag stufenweise bis zur vollen Kapazität erfolgt. Die Herkunft der Menschen ist voraussichtlich gemischt, wobei jedoch nach den derzeitigen Erfahrungen ein größerer Anteil von Kosovaren zu erwarten ist. Die Einrichtung wird aufgrund der Mietvereinbarungen mit der Stadt Cham spätestens zum 31.05.2015 geschlossen, da ab diesem Zeitpunkt die Stadthalle abgerissen wird um so Platz für eine Neue zu schaffen.

MK/ pm

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