Di., 22.11.2016 , 13:54 Uhr

Martin Neumeyer gibt Posten des Integrationsbeauftragten ab

Kelheims Landrat Martin Neumeyer wird seinen Posten als Integrationsbeauftragter der Bayerischen Staatsregierung abgeben. Das Kabinett hat heute seine Nachfolgerin bestätigt.

Kabinett bestätigt Nachfolge

Die Münchner Landtagsabgeordnete Kerstin Schreyer wird das Amt im März 2017 übernehmen. Martin Neumeyer ist seit 2009 Integrationsbeauftragter der Bayerischen Staatsregierung. Weil er im September zum Landrat des Landkreises Kelheim gewählt worden war, wird er diesen Posten nun aufgeben. Mit seiner Wahl zum Landrat musste der Abensberger bereits sein Landtagsmandat niederlegen.

Reaktion von Sozialministerin Emilia Müller

„Integration ist in Bayern kein neues Thema, sondern eine lange Erfolgsgeschichte. Wir haben dafür nicht nur vielfältige Fördermöglichkeiten geschaffen, sondern bereits 2009 auch das Amt des Integrationsbeauftragten der Bayerischen Staatsregierung. Ein Beweis dafür, dass das Thema bei uns seit langem im Fokus steht und wir ihm auch auf höchster Ebene besondere Beachtung schenken“, erklärte Bayerns Integrationsministerin Emilia Müller anlässlich der Bekanntmachung, dass der langjährige Amtsinhaber sein Amt Ende Februar 2017 abgeben wird.

„Ich danke Martin Neumeyer für seinen herausragenden Einsatz als Integrationsbeauftragter der Bayerischen Staatsregierung. Als erster seines Zeichens hat er dieses Amt mit Leben gefüllt und ihm Ansehen verliehen. Er war als kompetenter Ansprechpartner eine verlässliche Konstante für alle Staatsressorts und kommunalen Behörden ebenso wie für Bürger, Verbände und natürlich für die Migranten in Bayern“, so die Ministerin. Die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der CSU-Landtagsfraktion 

Kerstin Schreyer ist seit Jahren Mitglied des Ausschusses für Arbeit und Soziales, Jugend, Familie und Integration. „Ich freue mich, mit Kerstin Schreyer künftig eine ebenso engagierte Politikerin in diesem Amt zu sehen, wie es ihr Vorgänger war. Ich bin davon überzeugt, dass Kerstin Schreyer hier hervorragende Arbeit leisten wird“, versicherte Müller und weiter: „Im vergangenen Jahr ist es uns gelungen, im Zusammenspiel mit den Kommunen und der bayerischen Bevölkerung für eine möglichst rasche und humane Unterbringung der vielen Ankommenden zu sorgen. Nun rückt das Thema Integration der Bleibeberechtigten mehr und mehr in den Vordergrund. Es ist das ressortübergreifende Zukunftsthema unserer Zeit. Das Amt der Integrationsbeauftragten wird damit wichtiger denn je. Ich wünsche Kerstin Schreyer dabei viel Erfolg und freue mich auf eine gute Zusammenarbeit.“
Der Integrationsbeauftragte der Bayerischen Staatsregierung ist seit Mitte 2015 der Bayerischen Staatskanzlei zugeordnet.

 

LS

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