Di., 01.03.2022 , 16:22 Uhr

18.000 Impfungen: Zwischenbilanz am Impfzentrum Wörth an der Donau

Mit dem heutigen 1. März ging das Impfzentrum in Wörth a.d.Donau aufgrund allgemein sinkender Impfnachfrage wieder in den Stand-By-Modus. Bereits im Sommer 2021 war der Standort in Wörth vorübergehend geschlossen worden. Am 16. November wurde er dann innerhalb weniger Tage nach Anforderung wieder in Betrieb genommen. Seitdem wurden dort 8100 Impfungen verabreicht.

Bei 80 Prozent der Impfungen am Impfzentrum Wörth handelte es sich um Boosterimpfungen, jeweils zehn Prozent entfielen auf Menschen, die sich zum ersten oder zweiten Mal immunisieren ließen. Von den 808 Erstimpfungen entfielen 104 auf die Altersgruppe von 12 bis 17. Insgesamt wurden in Wörth seit November 326 unter 18-Jährige geimpft.

Nach dem Neustart im November war der Anteil der Erstimpfungen noch höher (20 Prozent), nahm aber im Laufe der vergangenen Monate ab (sieben Prozent im Dezember, vier Prozent im Januar, sechs Prozent im Februar).

Auch die Gesamtzahl der Impfungen war in den letzten beiden Novemberwochen 2021 am höchsten. Im November seien Impflinge teils aus den angrenzenden Landkreisen sowie aus Nürnberg, Landshut und Tirschenreuth angereist, berichtet Samuel Willkomm, der Teamleiter im Impfzentrum Wörth. „Rekordtag“ mit 268 Geimpften war Sonntag, der 19. Dezember. Diese hohe Zahl war das Ergebnis eines offenen Impftages unter dem Motto „Jeder Pieks ein Treffer gegen Corona“.

Willkomm und sein Team standen großteils auch an den Wochenenden für Impfwillige bereit. Selbst an Heiligabend und Silvester verabreichten sie jeweils fast 40 Dosen Impfstoff. Wochenenden, aber auch die Feierabendzeit zwischen 17 und 20 Uhr seien gerade für Impfungen ohne Termin, die seit dem 24. Januar möglich waren, beliebte Zeiten gewesen, erklärt Willkomm weiter. „Einige Bürgerinnen und Bürger haben auch die Gelegenheit einer Beratung ohne sofortige Impfung angenommen, um sich zu informieren“, sagt der Arzt.

Er lobt die Zusammenarbeit mit dem Landratsamt, dem Bayerischen Roten Kreuz, der HEIDER-ENERGIE als den Vermieter der Räumlichkeiten, sowie mit der Stadt Wörth und den Hausärztinnen und Hausärzte vor Ort. Außerdem sei auch die Bereitschaft und Motivation in der Kreisklinik Wörth sehr hoch gewesen, so dass der Einsatz von Personal flexibel möglich gewesen sei, ergänzt Willkomm. Insgesamt zieht er für das Wörther Impfzentrum eine sehr gute Bilanz. Niederschwellig und dezentral vor Ort hätte man viele Bürgerinnen und Bürger durch dieses Angebot ansprechen können.

Seit der zweiten Januarwoche allerdings sinkt die Nachfrage nach Impfungen bundes- und landesweit, und damit auch in den Impfzentren des Landkreises kontinuierlich. Daher wechselt das Impfzentrum Wörth nun erneut in den Stand-By-Modus, aus dem heraus es kurzfristig auch phasenweise wieder öffnen könnte. Unverändert in Betrieb bleiben das Landkreis-Impfzentrum am Landratsamt sowie das Landkreis-Impfzentrum Nittendorf. Auch die mobilen Impfteams werden weiter in die Landkreisgemeinden fahren – und zwar ab März verstärkt in die östlichen Gemeinden, um den Impfwilligen dort weiterhin kurze Wege zu ermöglichen.

 

 

Gesamtbilanz Landkreis-Impfzentren (Stand: 01.03.2022):

Seit Beginn der Impfkampagne wurden im Impfzentrum Wörth damit etwa 18.000 Impfungen verabreicht; an allen drei Landkreis-Impfzentren einschließlich der Mobilteams waren es bisher (Stand: 01.03.2022) 148.371 (davon 62.099 Erstimpfungen, 56.931 Zweitimpfungen und 29.341 Auffrischungsimpfungen).

Bei den Haus- und Fachärzten wurden bislang insgesamt 223.131 Impfungen vorgenommen (68.817 | 78.939 | 75.375).

In der Addition aus Impfzentren und Haus-/Fachärzte-Impfungen ergibt sich so eine Gesamtzahl an Impfungen im Landkreis Regensburg von 371.502 (130.916 | 135.870 | 104.716).

 

Landkreis Regensburg / MB

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