Do., 05.11.2015 , 12:54 Uhr

Leiche aus Geislinger Wehr geborgen

Vor dem Geislinger Wehr wurde heute eine Person geborgen. Laut DLRG Regensburg handelt sich wahrscheinlich um die vermisste Person die vor etwa 14 Tagen dort schon einmal gesucht wurde. Die Person lag längere Zeit im Wasser. Es konnt nur noch der Tod festgestellt werden.

 

 

Hier unser damaliger Bericht zum Nachlesen:

Die Suche nach einer vermissten Person in der Donau wurde am Donnerstag erfolglos abgebrochen. Zwischen der Autobahnbrücke Wörth an der Donau und der Schleuse Geisling lag laut einem Einsatzbericht der Wasserwacht eine Vermisstenmeldung vor. Das Auto der vermissten Person sei am Abend gegen 18:30 Uhr in Ufernähe entdeckt worden. Die Wasserretter rückten aus und suchten den Uferbereich und das Waser mit zehn Booten ab. Auch Der Rettungshubschrauber „Christoph Regensburg“ war an der Suchaktion beteiligt. Gegen 21:20 Uhr wurde die Suche jedoch ohne Erfolg wieder abgebrochen. Am Einsatz beteiligt waren Einsatzkräfte der Wasserwacht aus Regensburg, Neutraubling und Regenstauf, der DLRG Regensburg und der Feuerwehr Wörth.

 

Pressemitteilung der Polizei:

Am Donnerstag, 22.10.2015, gegen 18:20 Uhr, teilten Spaziergänger, die am südlichen Donauufer etwa Höhe der Ortschaft Eltheim unterwegs waren, der Polizei mit, dass in der Nähe eines Steinlagerplatzes ein grauer VW-Bus mit Landshuter Kennzeichen abgestellt stand. Nach den polizeilichen Ermittlungen stammte der Fahrer dieses VW-Wohnmobiles aus dem Landkreis Landshut und war dort von Angehörigen ca. 2 Stunden zuvor als vermisst gemeldet worden. Sofort wurde nach dem 78-jährigen Mann aus dem Landkreis Landshut, der 1,72 m groß und kräftig ist, gesucht. An der sofortigen Suchaktion beteiligten sich ca. 75 Feuerwehrleute von den Feuerwehren aus Wörth a.d. Donau, Geisling, Eltheim, Mintraching, Illkofen und Auburg. Außerdem wurde ein Hubschrauber vom Rettungsdienst eingesetzt. Die Donau wurde von insgesamt 9 Booten ( 2 x Feuerwehr, 3 x DLRG, 4 x Wasserwacht) mit negativen Ergebnis abgesucht. Hierbei waren von der DLRG 15 Einsatzkräfte, von der Wasserwacht 19 und vom Rettungsdienst 2 Einsatzkräfte an der Suchaktion beteiligt. Die Suchaktion wurde um 21:00 Uhr abgebrochen und wurde am nächsten Tag bei Tageslicht weitergeführt. Während des Sucheinsatzes war der Schiffsverkehr für die Donau gesperrt worden. Eingesetzte Spezialhunde der Polizei konnten den Vermissen bislang auch noch nicht auffinden. Das Wohnmobil wurde zwischenzeitlich von der Polizei abgeschleppt.

Während des Sucheinsatzes meldete sich ein Zeuge, der am Donnerstag, 22.10.2015, gegen 10:30 Uhr, das VW-Wohnmobil an der beschriebenen Örtlichkeit bereits stehen sah und beobachtete, dass ein roter Pkw mit unbekannten Kennzeichen zu dem Transporter fuhr, ein Mann ausstieg und an das Fahrzeug heranging. Anschließend fuhr der rote Pkw wieder weg. Ob der vermisste Fahrer des VW-Transporters ebenfalls in den roten Pkw gestiegen ist, konnte der Zeuge nicht sagen. Der unbekannte Fahrer des roten Pkw könnte eventuell sachdienliche Hinweise zum Auffinden des vermissten Mannes machen und wird deshalb gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Wörth an der Donau unter Tel.-Nr. 09482/9411-0 zu melden. Aber auch andere Zeugenhinweise, die zur Auffindung des Vermissten führen könnten, nimmt die PI Wörth an der Donau entgegen.

Einsatzbericht Wasserwacht/MF

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