Mi., 11.10.2023 , 11:46 Uhr

Auch an andere denken

13. Oktober: Tag der Katastrophenvorsorge

Sich und andere schützen - das wird immer wichtiger. Katastrophen rücken immer näher - die Johanniter engagieren sich deshalb zum Beispiel beim Bevölkerungsschutz.

Plötzlich ist der Strom weg – das ist nur ein Szenario einer außerordentlichen Notlage neben Naturkatastrophen oder von Menschen gemachten Katastrophen. In Zeiten des Klimawandels gewinnt ein gut aufgestellter Bevölkerungsschutz und die Vorsorge der Bevölkerung immer mehr an Bedeutung. Grund dafür ist die steigende Wahrscheinlichkeit von Extremwetterereignissen wie das Hochwasser 2021 im Ahrtal und in NRW, aber auch Dürren und Waldbränden. Neben den hauptamtlichen Kräften von Feuerwehr und Rettungsdienst sind es vor allem Ehrenamtliche, die die wichtige Aufgabe des Bevölkerungsschutzes wahrnehmen. Über 1,7 Millionen Bundesbürger sind im Bevölkerungsschutz aktiv – davon über 90 Prozent ehrenamtlich Helfende in Hilfsorganisationen wie der Johanniter-Unfall-Hilfe.

Oliver Braun, Johanniter-Ortsbeauftragter in Regensburg: „Wir als Hilfsorganisation, die hier in Regensburg den Bevölkerungsschutz eingebunden sind, unterstützen bei außerordentlichen Notlagen mit knapp 140 ehrenamtlich Helfenden.“ Die Johanniter setzen sich dafür ein, das Ehrenamt in diesem Bereich zu stärken. „Das ist die beste Vorsorge, denn ohne die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer würde der Bevölkerungsschutz in Deutschland nicht funktionieren“, so Braun weiter.

 

Die Johanniter in Ostbayern

Der Regionalverband Ostbayern ist Teil der Johanniter-Unfall-Hilfe. Mit insgesamt 1600 hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern an mehreren Standorten und Einrichtungen bieten die Johanniter zahlreiche soziale Dienstleistungen für die Menschen in der Region. Mit Kinder- und Jugendbetreuung, Hausnotruf, ambulanter Pflege, Menüservice, Ausbildung in Erster Hilfe, Patienten-Fahrdienst, Rettungsdienst und vielen weiteren Angeboten sind die Johanniter in Ostbayern für die Menschen da. Dazu betreiben die Johanniter das Inklusionshotel INCLUDiO in Regensburg und sind mit dem Johannes-Hospiz in Pentling und dem im Bau befindlichen Bruder-Gerhard-Hospiz in Schwandorf auch in der Hospizarbeit tätig. Insgesamt 600 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer engagieren sich in den sechs Johanniter-Ortsverbänden in Großköllnbach, Kelheim, Landshut, Regensburg, Schwandorf und Schwarzenfeld im Rettungsdienst, im Sanitätsdienst, in der Krisenintervention, in den Rettungshundestaffeln, bei den Hunden im Therapieeinsatz, in der Johanniter-Jugend und vielen weiteren Einsatzgebieten für die Menschen.

 

Johanniter-Unfall-Hilf/EK

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