A3: Sattelzug verliert Teile und sorgt für Chaos

Am 17.08.2015 gegen 00:05 Uhr fuhr vermutlich ein Sattelzug mit Sattelauflieger auf der Autobahn A3 in Richtung Passau. Zwischen den Anschlussstellen Laaber und Nittendorf verlor dieser die Lauffläche eines seiner Reifen. Die Teile der Lauffläche lagen auf der Fahrbahn und wurden von insgesamt sieben Pkw überfahren. Verletzt wurde niemand. Allerdings entstand an den Pkws teils erheblicher Sachschaden.

An fünf der Pkws wurde der Sachschaden auf 5.000€, an einem auf 10.000€ und einem gar auf 30.000€ geschätzt. Keines der Fahrzeuge war mehr fahrbereit und mussten deshalb abgeschleppt werden. An einem der Pkws war eine große Menge Motoröl ausgelaufen, weshalb die Autobahnmeisterei und eine hinzugezogene Firma den rechten Fahrstreifen wie auch den Pannenstreifen reinigen mussten. Der rechte Fahrstreifen war für die Dauer von 2,5 Stunden gesperrt.

Einmal musste kurzfristig die Richtungsfahrbahn gesperrt werden. Zum Binden von Betriebsstoffen und für Verkehrssicherungsmaßnahmen war auch die FFW Undorf eingesetzt. Die Unfallstelle wurde durch die Autobahnmeisterei abgesichert, nach der Reinigung durch diese wieder freigegeben. Zusätzlich erfolgte eine Stauabsicherung durch die Polizei.

Als die Unfallstelle kurzzeitig einmal vollständig gesperrt werden musste, um die Fahrzeugteile von der Fahrbahn zu entfernen, entstand schnell ein Rückstau. In diesem kam es zu einem weiteren Auffahrunfall. Ein 72-Jähriger fuhr mit seinem Pkw auf dem linken Fahrstreifen und bemerkte zu spät, dass vor ihm verkehrsbedingt abgebremst wurde. Deshalb fuhr auf den vor ihm befindlichen Pkw auf und schob diesen auf den wiederum davor stehenden. Hierbei wurde ebenfalls niemand verletzt. Der entstandene Sachschaden beträgt ca. 8500€. Zwei der am Unfall beteiligten Fahrzeuge mussten auch hier abgeschleppt werden. Zur  Absicherung der Unfallstelle und zur Bindung von ausgetretenem Öl war die FFW Nittendorf vor Ort.

 

Zu dem Sattelzug, der die Reifenteile verloren hat, gibt es bisher keine näheren Hinweise. Der Fahrer hatte kurz angehalten, fuhr dann aber weiter. Er müsste die ca. 500 m weiter hinter ihm mit Warnblinkanlage stehenden Pkw bemerkt haben. Sachdienliche Hinweise zu dem Sattelzug erbittet die Verkehrspolizeiinspektion Regensburg, Tel. 0941/5062922.

PM/MF