A3-Ausbau: Auch Regensburg-Nittendorf wird 6-streifig

Der sechsstreifige Ausbau der A3 zwischen Nittendorf und Regensburg (eine Strecke von 13 Kilometern) kommt. Wie die Bundestagsabgeordnete Astrid Freudenstein heute mitteilt, wurde das Projekt in den Bundesverkehrswegeplan aufgenommen. Im März war bereits das Teilstück von Regensburg bis Rosenhof in den Plan aufgenommen worden.

 

 

Freudenstein: "Hoch zufrieden und glücklich"

„Dafür haben wir uns in Berlin mit allen Kräften eingesetzt. Die Arbeit hat sich gelohnt, das Ergebnis ist für die Region Regensburg perfekt", so Freudenstein, die nach eigenen Worten „hoch zufrieden und richtig glücklich" ist.

Der erste Entwurf des Bundesverkehrswegeplans wurde in den vergangenen Monaten, nach der 6-wöchigen Öffentlichkeitsbeteiligung, überarbeitet und geht heute (Freitag) in Berlin in einer neuen Version in die Ressortabstimmung zwischen den Ministerien. Freudenstein nennt konkrete Zahlen und Fakten aus dem aktuellen Papier: So soll nun die gesamte Strecke zwischen Nittendorf und Rosenhof, also insgesamt 27,1 Kilometer, 6-streifig werden. Der Bund investiert dafür insgesamt 371,2 Millionen Euro in die Region Regensburg – 257,4 Millionen Euro davon gehen in den Erhalt, 113,8 Millionen Euro in den Ausbau. Bis zum Jahresende will der Bundestag die Ausbaugesetze beschließen.

 

 

 

Kompletter Ausbau zwischen Nittendorf und Rosenhof

Der Ausbau der A3 bis Nittendorf war in der Region vielfach gefordert worden. Freudenstein setzte dafür in Berlin alle Hebel in Bewegung. Sogar der verkehrspolitische Sprecher der CDU/CSU, MdB Ulrich Lange aus Nördlingen, kam Anfang Mai auf Einladung der Regensburger Abgeordneten nach Sinzing, um sich vor Ort mit den Bürgermeistern im westlichen Landkreis auszutauschen. „Ich danke meinen Kollegen aus dem Verkehrsausschuss, allen voran MdB Ulrich Lange und Verkehrsminister Alexander Dobrindt, ganz ausdrücklich für die Unterstützung des Regensburger Projekts – das war perfekte Teamarbeit, von der unsere Region profitiert", so MdB Freudenstein.

Der komplette Ausbau der A3 zwischen Nittendorf und Rosenhof ist jetzt für die oberste Kategorie VB-E vorgesehen, also für den "Vordringlichen Bedarf Engpassbeseitigung". Der Neubau der maroden Sinzinger Autobahnbrücke in diesem Abschnitt stand ohnehin an.

 

Foto: Die Autobahnbrücke bei Sinzing

 

Auch bei Rosenhof wird nachgebessert

Im weiteren Verlauf der A3 von Rosenhof Richtung Niederbayern wird der Bund ebenfalls nachbessern: Auch bei Hengersberg soll die Autobahn ausgebaut und eine stauanfällige Engstelle beseitigt werden.

Bis zum 2. Mai hatten Kommunen, Verbände und Privatpersonen die Möglichkeit, ihre Stellungnahmen und Verbesserungsvorschläge zum Bundesverkehrswegeplan beim Bundesverkehrsministerium in Berlin einzureichen. MdB Astrid Freudenstein hatte die betroffenen Kommunen im Landkreis schriftlich aufgefordert, sich inhaltlich fundiert zu äußern. „Aus Stadt und Landkreis Regensburg sowie aus einigen Kommunen kamen wertvolle Informationen. Ich danke allen, die sich im Frühjahr fristgerecht an dem Verfahren beteiligt und konkrete Verbesserungsvorschläge eingereicht haben", so Freudenstein. Die CSUStadtratsfraktion hatte durch einen Dringlichkeitsantrag im April ein Votum des Regensburger Stadtrats zum Bundesverkehrswegeplan erreicht.

Für die A3 zwischen Regensburg und Rosenhof könnte es noch in diesem Jahr Baurecht geben, vorausgesetzt das Projekt wird nicht beklagt. Für den neu hinzugekommenen Abschnitt zwischen Nittendorf und Regensburg muss erst noch ein Planfeststellungsverfahren eingeleitet werden. Der Ausbau der A3 in der Region Regensburg wird also in jedem Fall mehrere Jahre dauern. Freudenstein: „Der Bund liefert. Trotzdem sind damit nicht alle Verkehrsprobleme der Region gelöst. Stadt und Landkreis bleiben in der Pflicht, ihre Hausaufgaben zu machen und die Infrastruktur für unsere wachsende Region zukunftsfest zu gestalten."

 

Pressemitteilung / MF