Zu viele Spenden für zu wenig Flüchtlinge

Die provisorische Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge in Regensburg ist schon seit einiger Zeit wieder abgebaut, doch die Spendenbereitschaft der Regensburger scheint ungebrochen: Auf ihrer Internetseite „Regensburg hilft“ schreibt die Stadt jetzt, dass Sachspenden zur Zeit nicht erforderlich sind. Die Kleiderkammern von Rotem Kreuz und Strohhalm sind schon jetzt überfüllt.

Erst wenn geklärt sei, welche Anzahl an Flüchtlingen längerfristig in Regensburg bleiben soll, kann die Stadt neu abschätzen, ob wieder Sachspenden gebraucht werden. Auch für das Patenschaftsmodell der Stadt sind laut Pressesprecherin Juliane von Roenne-Styra schon weit über 100 Angebote eingegangen. Die Stadt arbeite derzeit an einem Konzept, wie man alle diese Angebote unter einen Hut bringen kann.

Derweil halten sich in der Domstadt zur Zeit etwa 400 Flüchtlinge auf, das sind ca. 0,3 Prozent der Regensburger Bevölkerung. Etwa 100 davon stammen noch aus der letzten Welle an Geflüchteten, die in Deutschland angekommen sind.

 

SC