Wohnraummangel für Studierende: Appell von Jürgen Mistol

Grünen-Politiker Jürgen Mistol meldet sich in der Diskussion um Wohnraum für Studenten in Regensburg zu Wort: Laut Mistol muss die CSU Staatsregierung auf die aktuelle Situation reagieren- und ihrer Verantwortung nachkommen. Besonders auffällig ist eine Statistik: Seit dem Jahr 2000 ist die Zahl der Studierenden in der Domstadt zwar um rund 40 Prozent gestiegen- die Zahl der Wohnheimplätze ist aber sogar leicht zurück gegangen. Hier die ausführliche Pressemitteilung:

6.000 Studienanfänger sind laut einer aktuellen Meldung des Bayerischen Rundfunks in Regensburg immer noch auf Wohnraumsuche. „Ein Rekord,“ stellt Jürgen Mistol, der wohnungspolitische Sprecher der grünen Landtagsfraktion, fest und fordert die Bayerische Staatsregierung mit Nachdruck auf, endlich mehr Wohnraum für Studierende in Bayern und vor allem auch in Regensburg zu schaffen.

Wie eine Anfrage der grünen Landtagsfraktion (siehe Anhang) ergeben hat, wird die Lage für die Studierenden immer prekärer – in ganz Bayern und besonders auch in Regensburg. Bedeutsam für Regensburg ist die Entwicklung der Studierendenzahlen in den letzten Jahren von 19 072 Studierenden im Jahre 2000 auf aktuelle 31 275, das ist eine Steigerung um knapp 40 Prozent. „Das tut unserer Stadt gut, ist aber beim angespannten Wohnungsmarkt in Regensburg eine Herausforderung, der sich die CSU-Staatsregierung stellen muss“, so Mistol.

Studierende brauchen nicht nur einen Studienplatz, sondern auch einen Ort zum Leben und Wohnen. „Es geht nicht an, dass die Studierendenzahlen steigen und gleichzeitig das Angebot an Wohnheimplätzen in den letzten 15 Jahren von 3769 auf 3754 gesunken ist“, kritisiert Mistol die Staatsregierung. Und dies vor allem angesichts der drastischen Mietpreissteigerungen der letzten Jahre, die es Studierenden in Regensburg immer schwerer machen, bezahlbaren Wohnraum auf dem freien Markt zu finden. „Hier besteht Handlungsbedarf, aber dringend.“

Pressemitteilung/MF