Wörth an der Donau: Verkehrsunfall mit hohem Sachschaden

Am Donnerstag, gegen 02.00 Uhr, ereignete sich auf der A 3, Fahrtrichtung Passau, Höhe Parkplatz Wiesenttal, Wörth an der Donau, ein Verkehrsunfall mit zwei beteiligten Sattelzügen.
 
Ein 45 jähriger, rumänischer Kraftfahrer, hielt nach ersten Ermittlungen der eingesetzten Streifenbesatzung, seinen Sattelzug mit Planenauflieger verbotswidrig auf Höhe des Parkplatzes auf dem Standstreifen der Autobahn an, um hier nach seinen Angaben, eine kurze Lenkzeitunterbrechung einzubringen. Beladen war der Sattelzug mit rund 10 Tonnen verschiedener Hygieneartikel.
Ein 38 jähriger, deutscher Berufskraftfahrer aus Eisenberg in Thüringen, ebenfalls in Richtung Passau auf der A 3 mit einem Sattelzug unterwegs, erkannte den falsch abgestellten Lkw nicht rechtzeitig und prallte mit der Zugmaschine gegen die linke Seite des geparkten Aufliegers. Dieser wurde dabei über die gesamte Länge aufgerissen, dessen Ladung verteilte sich zum Teil auf dem rechten Fahrstreifen.
Glücklicherweise wurde keiner der beiden Fahrer bei dem Verkehrsunfall verletzt. Es entstand Sachschaden von mindestens 170.000 EUR an den beiden beteiligten Sattelzügen. Die rechte Fahrspur der Autobahn war von 2.00 Uhr bis 06.00 Uhr für den Verkehr durch die Autobahnmeisterei Kirchroth, gesperrt. Zu größeren Verkehrsbehinderungen kam es aufgrund der Nachtzeit nicht, beide Lkw wurden durch Abschleppunternehmen geborgen.
Gegen die Lkw-Fahrer wurden Bußgeldverfahren eingeleitet, die nun im Rahmen der Verkehrsunfallsachbearbeitung mitverfolgt werden.
Polizeimeldung