Wirtschaftliche Probleme – NawaRo Straubing raus aus 1. Bundesliga

Dem sportlichen Erfolg zum Trotz hat der Vorstand der Volleyball Bundesliga entschieden, den Antrag des Straubing Volleyballvereins auf Verbleib aus wirtschaftlichen Gründen abzulehnen. Der Club plant nun einen möglichen Start in der 2. Volleyball Bundesliga Süd.

NawaRo hatte in den vergangenen Wochen hart für den Erhalt erstklassigen Volleyballs in Straubing gekämpft, binnen kurzer Zeit alle Rahmenbedingungen geschaffen und einen Großteil des anvisierten Etats generiert. Viel aber nicht genug für eine gesicherte Saison im Volleyball Oberhaus. Dass es knapp wird mit der Finanzierung einer weiteren Erstligasaison und der Etat bis Ende Mai stehen muss, darauf hatten die Verantwortlichen des Clubs zuletzt mehr als deutlich hingewiesen. Von den anvisierten 80 Prozent konnten jedoch lediglich 60 erreicht werden – zu wenig für eine solide Saison in der 1. Volleyball Bundesliga. Deshalb hat die Volleyball Bundesliga das in Aussicht gestellte Startrecht nun doch verweigert. NawaRo Straubing befindet sich jetzt, da man vorsorglich in den Lizenzunterlagen auch für die 2. Liga gemeldet hat, im Lizenzierungsverfahren für die 2. Volleyball Bundesliga Süd.

„Es ist äußerst schade, dass es für ein weiteres Jahr in Liga eins in der Kürze der Zeit nicht gereicht hat“, so Manager Heiko Koch. „Wir müssen die Situation so annehmen und versuchen, für die 2. Volleyball Bundesliga Süd zu planen.“ Ein schemenhaftes Grobkonzept stehe bereits, so die Verantwortlichen. Ein Großteil der Partner habe auch für die 2. Liga finanzielle Unterstützung zugesagt, jedoch auch hier brauchen wir noch weitere finanzielle Mittel. Analog der 1. Liga ist ein entsprechender Etat Voraussetzung. Wie das Zweitligakonzept konkret aussehen könnte, will der Club in den kommenden Tagen bekannt geben.

 

PM/CB