Wird Muna eine Gemeinschaftsunterkunft?

Ohne Miet- und Kaufvertrag soll die Bundesrepublik Deutschland das ehemalige Gelände der Muna für eine Gemeinschaftsunterkunft für Asylbewerber zur Verfügung stellen. Das ist die Forderung von Landrat Hubert Faltermeier, da in seinen Augen der Bund in erster Instanz für die Unterbringung verantwortlich sei. Faltermeier hält das Gebäude für die Unterbringung von Asylbewerbern für sehr geeignet. Auch die Regierung von Niederbayern hat Interesse beim Bund angemeldet, konnte allerdings noch nicht sagen, wie viele Asylbewerber dann dort unterkommen sollen. Für die Umsetzung des Plans fehlt neben der kostenlosen Freigabe des Bundes auch noch die des Marktrates von Schierling, der noch seine Zustimmung zum Bauleitplan geben muss. Die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben bietet an, das Verkaufsverfahren für drei Monate zu stoppen, wenn der Landkreis das Gebäude kaufen oder mieten möchte.

 

MK