Winterwetter verursacht Unfälle auf der A 3

Insgesamt sechs Unfälle mit zwei leichtverletzten Personen und insgesamt ca. 86000 Euro Sachschaden verzeichnete die Autobahnpolizeistation Kirchroth während der starken Schneefälle am Montag.
 
Gegen 09:30 Uhr war eine 47-jährige Pkw-Fahrerin in Richtung Regensburg unterwegs. Zwischen der Rastanlage „Bayerischer Wald“ und der Anschlussstelle Straubing kam sie auf der schneeglatten Fahrbahn ins Schleudern und prallte in die Außenschutzplanke. Dabei wurde ihr Pkw erheblich beschädigt und musste abgeschleppt werden. Die Frau erlitt leichte Verletzungen und kam mit dem RTW vorsorglich in eine Klinik.
 
Die Tücke der schneeglatten Fahrbahn unterschätzte wohl auch eine 61-jährige Pkw-Lenkerin, die in der Einfahrt zum Parkplatz Wiesenttal, im Gemeindebereich Wörth a. d. Donau, ins Rutschen kam und gegen die Leitplanke stieß. Sie blieb bei dem Unfall unverletzt, Ihr Fahrzeug wurde leicht beschädigt.
 
Um 11:50 Uhr befuhr eine 24-jährige Pkw-Lenkerin die A 3 in Richtung Österreich. Kurz vor der Anschlussstelle Bogen verlor sie aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit auf der schneebedeckten Fahrbahn die Kontrolle über ihr Fahrzeug, drehte sich und kam an der Mittelschutzplanke entgegen der Fahrtrichtung zum Stehen. Sie und ihr 25-jähriger Beifahrer blieben dabei unverletzt. Der Pkw wurde leicht beschädigt, konnte aber die Fahrt aus eigener Kraft fortsetzen. Zur Absicherung der Unfallstelle war die FFW Hunderdorf im Einsatz.
 
Ein 25-jähriger Pkw-Fahrer war gegen 12:15 Uhr in Richtung Regensburg unterwegs. Ca. 300 m vor der Ausfahrt Schwarzach wollte er von der linken auf die rechte Fahrspur wechseln. Dabei kam er ins Rutschen und kollidierte mit dem Pkw eines 46-jährigen Mannes, der ihn gerade überholen wollte. Dieser wollte noch nach links ausweichen und prallte dabei in die Mittelschutzplanke. Beide Autos blieben fahrbereit. Verletzt wurde niemand.
 
Unangepasste Fahrweise dürfte auch der Grund dafür gewesen sein, dass gegen 13:45 Uhr ein 68-jähriger Mann, der in Richtung Regensburg unterwegs war, kurz vor der Rastanlage „Bayerischer Wald“, ins Schleudern geriet, daraufhin erst in die Mittelschutzplanke prallte und schließlich auf dem Pannenstreifen zum Stehen kam. Dabei wurde sein Auto so stark beschädigt, dass es nicht mehr fahrbereit war und abgeschleppt werden musste.
 
Der schadenträchtigste Unfall ereignete sich gegen 14:05 Uhr zwischen den Anschlussstellen Metten und Schwarzach in Fahrtrichtung Regensburg. Ein 55-jähriger Sattelzug-Lenker kam mit seinem schweren Gespann auf der schneebedeckten Fahrbahn ins Schlingern und stieß gegen die Mittelschutzplanke. Dabei knickte die Fahrzeugkombination ab und kam über beide Fahrspuren zum Stehen. Der Fahrer wurde bei dem Aufprall leicht verletzt und kam mit dem Rettungswagen in eine Klinik. Für die Dauer der Bergung des verunglückten Sattelzuges wurde der Verkehr auf dem Pannenstreifen vorbeigleitet, wodurch es zu erheblichen Behinderungen kam. Erst gegen 17:10 Uhr konnte der Verkehr wieder frei gegeben werden.

PM/MF