Wetter-Wirrwar zum Sommerauftakt?

Juni steht eigentlich für sommerliche Temperaturen- und kaum eine Wolke am Himmel. Aber so Nahe wir dem Juni auch sind, so weit sind wir -scheinbar- vom richtigen Sommerwetter entfernt, zumindest wenn es nach einer Meldung des Wetterportals wetter.net geht:

 

Wetter-Wirrwar statt Sommer?

Der Start in den meteorologischen Sommer fällt an diesem Montag ziemlich chaotisch aus. „Während es im Osten zunächst sonnig und bis zu 28 Grad warm wird, gestaltet sich das Wetter besonders im Westen und Norden des Landes ziemlich gruselig. Der Sommerauftakt fällt dort meist ins Wasser. Die Höchstwerte erreichen hier nur 13 bis 17 Grad und es gibt lokal kräftigen Regen“ so Wetterexperte Dominik Jung (wetter.net).

Nachmittags können diese Regenwolken dann auch den warmen Osten erreichen und sorgen dort für teils starke Gewitter. Diese können lokal durch Starkregen, Hagel und Sturmböen begleitet sein. Auch die Folgetage bleiben erst mal wechselhaft.

 

Sogar Bodenfrost kann kommen!

Im Lauf der ersten Juniwoche kann es sogar wieder zu örtlichem Bodenfrost kommen! Dienstag und Mittwoch bleibt es zudem sehr wechselhaft. Am Dienstag kommt es im Land weiterhin zu ausgeprägten Temperaturgegensätzen.

Aufgrund der Temperaturunterschiede kommt es zu weiteren Schauer und Gewittern. Auch der Mittwoch bleibt mit 14 bis 23 Grad recht wechselhaft. Es gibt Schauer und Gewitter. In der Nacht zu Donnerstag kann es dann stellenweise wieder Bodenfrost geben.

 

Ein Lichtblick am Horizont?

Hoffnung besteht für den Zeitraum Donnerstag bis Sonntag. In einigen Bundesländern ist der Donnerstag ein Feiertag. Damit steht dort ein langes Wochenende vor der Tür. Es wird sehr wahrscheinlich im ganzen Land wärmer. Die Höchstwerte erreichen am ersten Juni-Wochenende 24 bis 29 oder sogar 30 Grad. Doch aufgepasst: Nach aktuellem Stand bilden sich dabei wieder teils stramme Gewitter mit Hagel, Starkregen und Sturmböen.

„Die Hoffnungen für eine stabile Hochdruckwetterlage im Juni sind zwar da, schwinden aber in den letzten Tagen immer ein klein wenig mehr. Es sah zeitweise so aus, als könnte sich ab Donnerstag ein stabiles Schönwetterhoch etablieren. Doch die Chancen dafür sinken allmählich. Die Wahrscheinlichkeit für schwül-warmes und unwetterlastiges Wetter ist gestiegen“ warnt Wetterexperte Jung.

Quelle: Wetter.net