Wetter: Kommt jetzt der ‚Blitzwinter‘?

In München, Stuttgart und Garmisch-Partenkirchen wurden gestern erneut rund 20 Grad gemessen. Für Stuttgart war das sogar ein neuer Rekord für die zweite Novemberdekade. Noch nie war es dort seit 1900 in dieser Dekade so warm.

„Da fällt es schwer zu glauben, dass wir zum Beispiel in München am kommenden Sonntag nur noch 0 Grad als Tageshöchstwert erwarten, also einen satten Temperatursturz von rund 20 Grad. Selbst am Freitag sollen es in der bayerischen Landeshauptstadt immer noch 14 Grad sein. Dazu gibt am Sonntag sogar Schnee bis ganz runter. Generell scheint uns der Sonntag einen Blitzwinter bringen zu wollen. In vielen Landesteilen werden wir uns die Augen reiben, denn es wird bis in die Niederungen vielfach weiß werden. Nutzen Sie also die verbleibende Zeit und ziehen Sie noch fix die Winterreifen auf Ihr Auto“ rät Diplom-Meteorologe Dominik Jung vom Wetterportal wetter.net.

Doch bis zum Blitzwinter beschäftigt uns erstmal ein anderes Phänomen oder besser gesagt gleich zwei: starker Wind und reichlich Regen!

 

DIE GROSSE TROCKENHEIT ENDET!

Bis Sonntagmorgen fallen in Norddeutschland weitere 30 bis 50 Liter Regen pro Quadratmeter. Im ausgetrockneten Süden können es sogar 50 bis knapp 100 Liter Niederschlag pro Quadratmeter werden. Damit dürften die niedrigen Flusspegel nun wieder ansteigen. Das gilt besonders für den Rhein. Dort ist die Schifffahrt seit Wochen nur noch eingeschränkt möglich. Aufsummiert auf die kommenden 10 Tage sind sogar 100 bis 150 Liter Niederschlag pro Quadratmeter möglich. Dann sind sogar lokal Überflutungen möglich. Wir kommen quasi von einem Extrem ins nächste.

 

AM SONNTAG KOMMT DER ERSTE SCHNEE BIS GANZ RUNTER!

Der Wind macht uns in den nächsten Tagen zu schaffen. In der kommenden Nacht erwarten wir sogar Sturm. Das trifft besonders den Westen und Norden. Sturmtief Heini kommt. Sogar unwetterartige Entwicklungen können nicht ausgeschlossen werden.

 

Pressemitteilung wetter.net/MF