© Stefan Schaumeier

Wenzenbach: Brand in Asylunterkunft

In Wenzenbach (Landkreis Regensburg) ist am Nachmittag in einer Asylunterkunft Feuer ausgebrochen. Laut Einsatzkräften vor Ort soll das Feuer durch einen technischen Defekt ausgebrochen sein. Eine Dunstabzugshaube in der Küche des Gebäudes fing Feuer, schließlich stand der Dachstuhl in Flammen.

Das Gebäude in Grünthal wird von 15 Asylbewerbern und einer weiteren Familie bewohnt, zwei Asylbewerber wurden durch das Feuer leicht verletzt. Nach TVA-Informationen waren die restlichen Bewohner des Hauses bei Ausbruch des Brandes nicht vor Ort.  Jetzt ist unklar, wo die Bewohner des Hauses unterkommen werden. Im Haus können sie wohl erst einmal nicht mehr wohnen.

 

Der Polizeibericht zum Brand:

Am Donnerstagnachmittag, 10.03.2016 ging gegen 13:45 Uhr bei der Polizeieinsatzzentrale der Oberpfalz die Mitteilung ein, dass in einem Zweifamilienhaus in dem Asylsuchende untergebracht sind, ein Feuer ausgebrochen ist. Ein Bewohner erlitt dabei eine Rauchgasvergiftung. Erste Ermittlungen der Kriminalpolizei ergaben eine technische Ursache als Brandauslöser.

Zum Zeitpunkt des Brandausbruches hielten sich nach derzeitigem Kenntnisstand fünf Bewohner in dem Haus in der Irlbacher Straße im Ortsteil Grünthal, auf. Alle Personen konnten das Haus verlassen. Ein Bewohner im Alter von 36 Jahren erlitt eine Rauchgasvergiftung und wurde in ein Krankenhaus gebracht. Eine Frau im Alter von 71 Jahren wurde aufgrund der gegebenen Aufregung zudem medizinisch versorgt.
Im Anwesen sind 14 Personen mit syrischer Staatsangehörigkeit im Alter zwischen 6 und 71 Jahren gemeldet.

Die Ermittlungen zur Brandursache übernahmen unmittelbar nach Eingang der Meldung die Brandermittler der Kriminalpolizeiinspektion Regensburg.
Die Brandausbruchstelle liegt entsprechend den polizeilichen Untersuchungen im Bereich einer Küche im Obergeschoss. Hier ergaben sich erste Hinweise, dass das Feuer durch einen technischen Defekt an einer Dunstabzugshaube entstanden ist.

Den sofort zum Brandort beorderten Feuerwehren gelang es zeitnah, die Flammen unter Kontrolle zu bringen und Schlimmeres zu verhindern.

Zur Höhe des Sachschadens können derzeit noch keine Angaben gemacht werden. Bis auf weiteres kann das Einfamilienhaus nicht bewohnt werden.

 

Polizeimeldung/MF