Waldsassen: Mehrere Drogenschmuggler aufgeflogen

Am Freitagabend unterzogen die Fahnder einen Ford aus Tschechien einer Kontrolle. Bei der Durchsicht des Autos konnte im Handschuhfach eine größere Tüte mit über 40 Gramm Marihuana entdeckt werden.

Die drei Insassen wurden deshalb zur Dienststelle gebracht. Hier stellte sich noch heraus, dass der Fahrer des Fords derzeit keine Fahrerlaubnis besitzt. Alle drei wurden wegen des Schmuggels angezeigt und das Marihuana sichergestellt. Der Fahrer erhielt zusätzlich wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis eine Anzeige.

Ebenfalls am Freitagabend hielten die Schleierfahnder einen VW zur Kontrolle an. Hier wollte der Beifahrer noch ein kleines Tütchen mit etwas Crystal Meth unter dem Sitzbezug verschwinden lassen, was den aufmerksamen Fahndern aber nicht entging. Auch hier blieb der Fahrer nicht ungeschoren, da die Ermittlungen ergaben, dass der Pkw schon seit geraumer Zeit ohne vorgeschriebene Haftpflichtversicherung unterwegs ist. Der Fahrer wurde deswegen angezeigt und die Weiterfahrt untersagt.

Vergangene Woche kontrollierten die Fahnder einen 51-jährigen Österreicher. Auf Nachfrage gab er gleich zu, ein Tütchen mit mehreren Gramm Amphetamin in seinem Hemd im Auto zu schmuggeln. Im besagten Hemd wurden die Beamten dann auch fündig. Da ein weiterer Drogentest positiv ausfiel, musste der 51-Jährige zur Blutabnahme zu einem Arzt gebracht werden. Nach der Anzeigenaufnahme wurde die Weiterfahrt erstmal wegen der Fahruntüchtigkeit untersagt.

Einige Gramm Crystal Meth hatte sich letzte Woche ein Radfahrer aus dem hiesigen Landkreis in Tschechien zugelegt. Bei einer Kontrolle durch eine gemeinsame Streife von Schleierfahndern und Bundespolizisten aus Bärnau wurde das Rauschgift in der Unterhose versteckt aufgefunden.

Ebenfalls vergangene Woche wurde ein rumänischer Staatsbürger einer genaueren Überprüfung durch eine gemeinsame Streife unterzogen. In einer Jackentasche auf dem Beifahrersitz wurden zuerst mehrere Gramm Marihuana gefunden. Bei der weiteren Durchsicht kam noch ein verbotenes Elektroschockgerät zu Tage, das sich der Rumäne gerade in Tschechien gekauft hatte. Der 38-Jährige musste auch eine Blutentnahme über sich ergehen lassen, da ein Drogenvortest zu seinen Ungunsten ausfiel. Nach einer Zwangspause durfte sich der Rumäne erst am nächsten Tag wieder hinters Steuer setzen.

PM / NS