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Waldsassen: Drogenschmuggel und Plantage aufgedeckt

Drei Fälle von Rauschgiftschmuggel mussten die Schleierfahnder der Polizei Waldsassen vergangene Woche bearbeiten.

Zwei junge Männer aus dem hiesigen Bereich gerieten am Freitagnachmittag ins Visier der Fahnder. Der Fahrer war mit seinem Skoda aus Tschechien eingereist und nahm seinen Bekannten am Ortseingang von Waldsassen auf, der dort anscheinend auf ihn gewartet hatte. Bei der Kontrolle der beiden konnte im Fahrzeug deutlicher Marihuanageruch bemerkt werden. Die Durchsuchung des Skodas förderte dann ca. 10 Gramm des Rauschmittels zu Tage, das im Mitteltunnel versteckt war. Beide gaben sich zwar unwissend bezüglich des Rauschgifts, eine Anzeige wegen des Schmuggels blieb ihnen aber dennoch nicht erspart.

Zwei griechische Staatsangehörige, die in Baden-Württemberg wohnen, unterzogen die Schleierfahnder Ende letzter Woche einer Kontrolle. Da sich beide recht nervös verhielten, erfolgte eine genauere Durchsicht der Insassen und des Autos. Es konnten schließlich beim Beifahrer in seiner Unterwäsche eine kleine Menge Marihuana und im Kofferraum versteckt zwei verbotene Schlagringe entdeckt werden.

Auch eine Tschechin konnte des Rauschgiftschmuggels überführt werden. Die 30-Jährige, die in Niedersachsen wohnt, war gerade mit ihren Bekannten auf der Heimfahrt. Bei der Durchsuchung ihrer Handtasche konnte ein kleines Döschen mit etwas Marihuana darin gefunden werden.

Alles „Verbotene“ wurde von den Beamten eingezogen und die Schmuggler jeweils angezeigt.

 

Kontrolle fördert Marihuanaplantage zu Tage

Die Kontrolle eines Pärchens aus Baden-Württemberg Anfang letzter Woche brachte eine professionelle Aufzuchtanlage für Marihuana zu Tage. Bei der Überprüfung bemerkten die Fahnder Anzeichen für einen Drogenkonsum. Ein Drogentest untermauerte diesen Verdacht und eine Blutentnahme im Krankenhaus musste durchgeführt werden. Der 46-Jährige gab dann zu, regelmäßig wegen einer Erkrankung Marihuana zu konsumieren. Außerdem hätte er zu Hause auch noch eine Aufzuchtanlage stehen, damit  er seinen nicht gerade geringen Verzehr der Droge befriedigen könne. Bei der Durchsuchung durch die Polizei in Baden-Württemberg konnte die Plantage mit ca. 20 Pflanzen sichergestellt werden. Nach der Aufnahme von zwei Anzeigen wegen der Fahrt unter Drogeneinfluss und des Anbaus von Betäubungsmitteln musste die Ehefrau des 46-Jährigen die weitere Heimfahrt übernehmen.

Pressemitteilung/MF