© Regierung der Oberpfalz

Waldbrandgefahr: Beobachtungsflüge in Oberpfalz und Niederbayern

Bis Samstag herrscht in der Oberpfalz und Niederbayern die Waldbrand-Warnstufe 4 von 5. Deshalb finden heute (13.06.) in der nördlichen und mittleren Oberpfalz und morgen und am Samstag in der gesamte Oberpfalz und in Niederbayern Waldbrandbeobachtungsflüge statt.

Neueste Meldung:

Die Regierung der Oberpfalz hat jetzt offiziell für Freitag, 14. Juni 2019 und Samstag 15. Juni 2019 Waldbrandluftbeobachtungsflüge für die komplette Oberpfalz angeordnet.

Stützpunkt Schmidgaden
Flugzeiten: am 14.06. und 15.06.2019 jeweils ca. 13.00 Uhr bis 14.00 Uhr und ca. 18.00 Uhr – 19.00 Uhr

Flugroute Oberpfalz-Mitte:
Flugplatz Schmidgaden – Wolfsbach – Hausen – Illschwang – Kleinfalz – Irlbach – Weiherhammer – Oberviechtach – Rötz – Bruck i.d.OPf. – Klardorf – Neukirchen – Flugplatz Schmidgaden

 

Stützpunkt Regenstauf – Oberhub
Flugzeiten: am 15.06.2019 jeweils 13.00 Uhr bis 14.00 Uhr und ca. 18.00 Uhr bis 19.00 Uhr

Flugroute Oberpfalz-West:
Flugplatz Regenstauf (Oberhub) – Parsberg – Dietkirchen – Pettenhofen – Neumarkt i.d.OPf. – Berching – Dietfurt – Riedenburg – Kelheim – Bad Abbach – Obertraubling – Flugplatz Regenstauf

 

Stützpunkt Neumarkt i.d.OPf.
Flugzeiten: am 14.06.2019 jeweils ca. 13.00 Uhr bis 14.00 Uhr und ca. 18.00 Uhr bis 19.00 Uhr

Flugroute Oberpfalz-West:
Flugplatz Neumarkt i.d.OPf. – Berching – Dietfurt – Riedenburg – Kelheim – Bad Abbach – Obertraubling – Regenstauf – Parsberg – Dietkirchen – Pettenhofen – Flugplatz Neumarkt i.d.OPf.

Stützpunkt Weiden-Latsch
Flugzeiten: am 14.06. und 15.06.2019 jeweils ca. 13.00 Uhr bis 14.00 Uhr und ca. 18.00 Uhr bis 19.00 Uhr

Flugroute Oberpfalz-Nord:
Start: Flugplatz Weiden-Latsch – Moosbach – Plößberg – Rosall – Wernersreuth – Kemnath – Pressath – Flugplatz Weiden – Latsch

Stützpunkt Cham-Janahof
Flugzeiten: am 14.06. und 15.06.2019 jeweils ca. 13.00 Uhr bis 14.00 Uhr und ca. 18.00 Uhr bis 19.00 Uhr

Flugroute Oberpfalz-Ost:
Flugplatz Cham-Janahof – Nittenau – Maxhütte-Haidhof – bis A 93 – Scheuchenberg (Wörth a.d. Donau) – Falkenstein – Bad Kötzting – Kaitersberg – Lam – Furth im Wald – Cham – Janahof

Die Bevölkerung wird dringend gebeten, in Waldgebieten äußerste Vorsicht walten zu lassen und keinesfalls mit offenem Feuer zu hantieren oder zu rauchen.

 

Meldung für den 13.06.2019:

Wegen der derzeitigen Wetterlage und der damit bestehenden großen Waldbrandgefahr wird im Einvernehmen mit dem Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Regensburg, Außenstelle Pielenhofen, am Donnerstag, den 13. Juni 2019 die Waldbrandluftbeobachtung besonders gefährdeter Gebiete in der Oberpfalz wie folgt angeordnet: Oberpfalz Mitte, Oberpfalz Nord.

Stützpunkt Schmidgaden
Flugzeiten: ca. 13.00 Uhr bis 14.00 Uhr und ca. 18.00 Uhr – 19.00 Uhr

Flugroute Oberpfalz-Mitte:
Flugplatz Schmidgaden – Wolfsbach – Hausen – Illschwang – Kleinfalz – Irlbach – Weiherhammer – Oberviechtach – Rötz – Bruck i.d.OPf. – Klardorf – Neukirchen – Flugplatz Schmidgaden

Stützpunkt Weiden-Latsch
Flugzeiten: ca. 13.00 Uhr bis 14.00 Uhr und ca. 18.00 Uhr bis 19.00 Uhr

Flugroute Oberpfalz-Nord:
Start: Flugplatz Weiden-Latsch – Moosbach – Plößberg – Rosall – Wernersreuth – Kemnath – Pressath – Flugplatz Weiden – Latsch

Die Bevölkerung wird dringend gebeten, in Waldgebieten äußerste Vorsicht walten zu lassen und keinesfalls mit offenem Feuer zu hantieren oder zu rauchen.

Genauere Informationen über die verschiedenen Stufen der Waldbrandgefahr finden Sie beim:

Deutschen Wetterdienst

Die Wetterstationen der Oberpfalz:

  • Tirschenreuth-Lodermühl
  • Weiden
  • Amberg-Unterammersricht
  • Oberviechtach
  • Kümmersbruck
  • Waldmünchen
  • Schwandorf-Ettmannsdorf
  • Freystadt-Oberndorf
  • Parsberg-Eglwang
  • Regensburg

 

Meldung aus Niederbayern:

Wegen der sehr hohen Waldbrandgefahr aufgrund anhaltenden Trockenheit hat die Regierung von Niederbayern im Einvernehmen mit dem regionalen Waldbrandbeauftragten der Bayerischen Forstverwaltung Beobachtungsflüge von Freitag bis Sonntag (14.-16.06.2019) angeordnet. Die Wetterentwicklung wird weiterhin täglich beobachtet und aktuell beurteilt.

Die vorbeugende Luftbeobachtung findet in den Nachmittagsstunden zu den höchsten Gefährdungszeiten statt. Die angeordneten Flüge starten von den Stützpunkten Landshut-Ellermühle, Straubing-Wallmühle, Eggenfelden, Vilshofen und Arnbruck.

Folgende Routen werden geflogen: 

Flugroute A 1 
Straubing-Wallmühle – Abensberg – Landshut-Ellermühle – Velden – Aich – Ergoldsbach – Hankofen – Gangkofen – Eggenfelden – Simbach a. Inn – Asenham – Osterhofen – Steinach -Straubing-Wallmühle

Flugroute A 2 
Straubing-Wallmühle – Abensberg – Landshut-Ellermühle – Velden  – Aich – Dirnaich – Eggenfelden -Simbach a. Inn – Asenham – Osterhofen – Hengersberg – Schaufling – Egg – Steinach – Straubing-Wallmühle

Flugroute B 
Arnbruck-Zellertal – Wiesenfelden – Gotteszell – Vilshofen -Pocking – Salzweg – Untergriesbach – Altreichenau-Mauth- Zwiesel – Arnbruck-Zellertal
Flugroute B 1 
Arnbruck-Zellertal – Wiesenfelden – Gotteszell – Regen -Perlesreut – Vilshofen – Pocking – Salzweg – Untergriesbach-Altreichenau – Mauth – Zwiesel – Arnbruck-Zellertal

Die Anordnung der Regierung wird von den betroffenen Landratsämtern umgesetzt. Sie teilen ausgebildete Luftbeobachter zur Begleitung der Flüge ein. Die Stützpunktleiter der Luftrettungsstaffel Bayern sorgen für die Einteilung der ehrenamtlichen Piloten.

Die Regierung appelliert dringend, in Waldgebieten äußerste Vorsicht walten zu lassen und keinesfalls mit offenem Feuer zu hantieren oder zu rauchen. Besondere Warnhinweise gelten auch für Waldbesitzer, Jäger und alle Personen, die mit Waldarbeiten beschäftigt sind: kein offenes Feuer im Wald oder in einer Entfernung von weniger als 100 Metern.

Die extreme Trockenheit hat nun auch Niederbayern erreicht, obwohl der Bayerische Wald insgesamt kühler und feuchter ist als andere Landesteile und zum anderen der Wald im tertiären Hügelland südlich der Donau aufgrund der vorherrschenden Lehmböden eher gut wasserversorgt. Zudem werden in Niederbayern Brände auch ohne Flugzeug aufgrund der zersplitterten Waldstruktur und der dichten Besiedelung in der Regel schnell entdeckt.

 

Pressemitteilung Regierung der Oberpfalz / Regierung von Niederbayern