Wald: Wohnhausbrand wohl durch falschen Umgang mit Asche ausgelöst

Noch unklar ist, warum am Donnerstagnachmittag, 22.03.2018 ein Wohnhaus in der Wutzldorfer Straße in Wald (Landkreis Cham) in Brand geriet. Personen wurden durch das Feuer nicht verletzt. 

Polizei: 250.000 Euro Schaden – Ursache wohl unsachgemäßer Umgang mit Asche

Wie bereits berichtet, geriet am Donnerstagnachmittag, 22.03.2018 ein Wohnhaus in der Wutzldorfer Straße in Brand.  Die Kriminalpolizeiinspektion Regensburg geht von unsachgemäßem Umgang mit Asche als Brandursache aus. Personen wurden durch das Feuer nicht verletzt.

Nachdem das Feuer gegen 13:00 Uhr entdeckt und der Feuerwehr und Polizei mitgeteilt wurde, nahmen Brandermittler nach Abschluss der Löscharbeiten das Brandobjekt noch in den Nachmittagsstunden in Augenschein.

Aufgrund der dabei gewonnenen Erkenntnisse in Kombination mit Aussagen zum Ausgangspunkt des Brandes gehen die Ermittler davon aus, dass unsachgemäß entsorgte Asche für den Brand verantwortlich ist.

Das Feuer entstand demnach im Bereich eines Anbaus an das Wohnhaus über das sich der Brand auf das Wohngebäude ausbreiten konnte.

Der entstandene Sachschaden wird mit 250.000 Euro beziffert.

 

 

 

Der ursprüngliche Polizeibericht:

Das Wohnhaus ist nach dem verheerenden Feuer, das gegen 13:00 Uhr entdeckt wurde, nicht mehr bewohnbar. Der Sachschaden liegt entsprechend einer ersten vorsichtigen Schätzung der Einsatzkräfte bei 250.000 Euro.
Beamte der Polizeiinspektion Roding waren deutlich erleichtert, nachdem sich geklärt hatte, dass sich die beiden Hausbewohner unverletzt aus dem Gebäude in Sicherheit bringen konnten. Da der Brand allerdings zu einer starken Rauchentwicklung führte veranlassten die Beamten zur Sicherheit eine Warnung der umliegenden Anwohner und eines nahe liegenden Kindergartens. Schädliche Beeinträchtigungen konnten so verhindert werden.

Erst nach intensivem Einsatz konnte die Feuerwehr „Brand gelöscht“ melden. Für die Floriansjünger bleibt nun die Aufgabe der weiteren Brandwache.

Noch in den Nachmittagsstunden übernahm die Kriminalpolizeiinspektion Regensburg die Ermittlungen zur Brandursache vor Ort. Bislang gibt es keine Hinweise auf eine vorsätzliche Brandstiftung.
Die Untersuchungen der Brandermittler stehen allerdings noch ganz am Anfang.

PM/MF