Verkehrskonferenz: Verkehrsträger Nummer eins bleibt die Straße

Im Gegensatz zu vielen anderen Bundesländern geht es Bayern sehr gut. Das sieht man vor allem daran, dass bei uns im Freistaat die Bevölkerung noch wächst. Aber das sorgt natürlich auch für immer mehr Verkehr auf unseren Straßen. Heute hat Verkehrsminister Herrmann in Regensburg erklärt, was in der Oberpfalz für die Infrastruktur getan wird.

Dass die Region wächst ist jedem klar- weil aber der bayerische Güterverkehr bis 2025 um bis zu 53 Prozent zunehmen wird, müssen die Straßen und Schienen fit gemacht werden.

Verkehrsträger Nummer eins ist und bleibt laut Herrmann die Straße. Im vergangenen Jahr wurden in Bayern rund 1,2 Milliarden Euro in den Ausbau und Erhalt der Bundesfernstraßen und Staatsstraßen investiert. Die Straße allein könne aber den prognostizierten Verkehrszuwachs nicht bewältigen. Deshalb müsse man auch in Zukunft eine Verlagerung des Gütertransports auf Schiene und Wasserstraßen voranbringen. Für die Fortschreibung des Bundesverkehrswegeplanes 2015 durch den Bund habe Bayern 184 Projekte aus dem Bereich Straßenbau, 30 Bahnprojekte und zwei Projekte aus dem Bereich der Wasserstraßen angemeldet.

Aktuell stehen noch einmal 5 Milliarden Euro mehr für die Infrastruktur zur Verfügung.. auf vier Jahre und 16 Bundesländer aufgeteilt ist das aber gar nicht mal so viel. Trotzdem, der Verkehrsminister will auch in Zukunft die Region fördern. Dazu gehören für ihn aber nicht nur Schiff, Zug oder Auto- sondern auch das Rad, denn das liegt dem Minister besonders am Herzen.

MF/PM