Vereint gegen den Müll: Grüne setzen sich für saubere Donauufer ein

Am Freitag, 3. Juli, fand die Auftaktversanstaltung zu „Unsere Donau“, einer Kampagne des Ortsverbands Altstadt von Bündnis 90/Die Grünen Regensburg statt. Geminsam mit Mitgleidern des Kreisverbands und der Grünen Jugend sollte an den Donauufern in der Altstadt der liegengebliebene Müll eingesammelt werden. Ziel der Aktion war es zu zeigen, wie viel Müll man in nur einer Stunde am Donauufer finden kann. Das Ergebnis erschreckte aber selbst die Initiatoren:

„Wir hatten schon mir einer Menge Müll gerechnet, aber was da in nur einer Stunde sammeln zusammen gekommen ist, macht die Ausmaße des Problems deutlich“, so Stefan Christoph, Vorsitzender der Altstadt-Grünen. „Wir wollen, dass die Donauufer zur Naherholung genutzt werden können. Wer hier herumsitzen, die Aussicht genießen und sein Bier trinken will, soll das gerne tun. Nur wollen wir doch, dass das alle tun können. Der Fluss, die Uferstellen und die umliegende Altstadt gehören uns allen. Also sollte jeder auch so verantwortlich sein und den Müll, den er produziert, auch wieder mitnehmen.“

Die Aktion hatte in den Medien großen Anklang gefunden und auch zahlreiche Anwohner hatten sich im Vorfeld erfreut über die Aktion gezeigt. Das Gartenamt der Stadt hatte die Aktion ebenfalls begrüßt. Außerdem wurde ein Auftaktvideo gedreht, das unter www.unsere-donau.de abrufbar sein wird und die Regensburger zu mehr Rücksichtnahme am Donauufer sensibilisieren soll. „Wir möchten nicht den moralischen Zeigefinger erheben oder irgendetwas durch Vorschriften regeln“, mein Veronika Zeichinger, seine Kollegin als Ortsvorsitzende der Grünen, weiter. „Wir glauben daran, dass alle, die gerne an der Donau sitzen, auch ein Interesse daran haben, sie wieder nutzen zu können. Wir müssen die Donau endlich als unsere Donau begreifen!“

 

Im späteren Verlauf der Kampagne wollen die Altstadt-Grünen gemeinsam mit der Stadt Möglichkeiten abklären, wie die Abfallproblematik an der Donau weiter reduziert werden kann. Auch weitere Maßnahmen zur Sensibilisierung der „Donaunutzer“ sind angedacht.

 

 

pm