© UKR / Klaus Völcker

Uniklinik Regensburg: Update zur aktuellen Coronavirus-Situation

Das Universitätsklinikum Regensburg (UKR) reagiert mit verschiedenen Maßnahmen auf die aktuelle Entwicklung. Derzeit wird eine erste an Covid-19-erkrankte Person stationär am UKR behandelt. Zudem richtet das UKR eine Notfallkinderbetreuung für Mitarbeiterkinder ein. Die Beratungs- und Testkapazitäten für Verdachtsfälle werden erweitert.

Das Universitätsklinikum Regensburg (UKR) behandelt aktuell einen Patienten, welcher an dem neuartigen Coronavirus (SARS-CoV-2) erkrankt ist. Der betroffene Covid-19-Patient wird nach den Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts (RKI) getrennt von der normalen Patientenversorgung isoliert und behandelt. Die Versorgung der übrigen Patienten ist davon nicht betroffen und sichergestellt.
Weiterhin steht das UKR in engem Austausch mit den Gesundheitsbehörden und Ministerien.

Kinderbetreuung für UKR-Mitarbeiter in Vorbereitung

Aufgrund der heutigen Anordnung der Bayerischen Staatsregierung, wonach ab kommenden Montag alle Schulen, Kindergärten und Kinderkrippen im Freistaat geschlossen bleiben, bereitet das UKR eine Notkinderbetreuung für Mitarbeiter vor. Diese ist für Mitarbeiter vorgesehen, die in systemrelevanten Bereichen – in der Regel in der unmittelbaren Patientenversorgung – tätig sind, und die keine Notfallbetreuung über ihre eigentlichen Betreuungseinrichtungen oder private Alternativen organisieren können. Dabei sollen Kinder zwischen drei und zwölf Jahren in kleinen Gruppen betreut werden, so dass ihre Eltern ihrer Beschäftigung im Klinikum nachgehen können. Damit kann eine weitgehende Aufrechterhaltung des Klinikbetriebes gewährleistet werden.

Terminabsagen in ambulanten und stationären Bereichen möglich

Sowohl aufgrund der personellen Einschränkungen infolge der Schulschließungen als auch infolge eines zu erwartenden höheren Bedarfes an Betten-Kapazitäten für weitere Patienten mit einer Covid-19-Erkrankung kann es im Universitätsklinikum Regensburg in nächster Zeit zu Leistungseinschränkungen (Terminverschiebungen für nicht zwingend notwendige ambulante und stationäre Behandlungen) kommen. Hierzu werden die betreffenden Patienten vom UKR rechtzeitig kontaktiert, wenn ihr Termin verschoben werden muss. Die Notfallversorgung bleibt jederzeit vollumfänglich aufrechterhalten.

Informationen zu Coronavirus-Tests

Das UKR hat vor kurzem im Außenbereich seiner Notaufnahme eine Beratungsstelle für konkrete Verdachtsfälle mit COVID-19-Erkrankungen eingerichtet. Hier werden Patienten, bei denen der begründete Verdacht besteht, sich mit dem Coronavirus infiziert zu haben, beraten und untersucht. Getestet werden ausschließlich Personen mit typischen Krankheitssymptomenwie Husten, Schnupfen und Fieber, die

1. direkten Kontakt mit einem bestätigten Covid-19-Fall hatten und / oder
2. sich in einem Risikogebiet aufgehalten haben.

Das heißt: Personen, die in einem Risikogebiet waren, aber keine Krankheitssymptome aufweisen, werden ebenso wenig getestet wie Personen, die nur Krankheitssymptome aufweisen, nicht aber aus einem Risikogebiet kommen und auch keinen Kontakt zu einer bestätigt infizierten Person hatten.

 

Informationen zu Besuchen am Klinikum

Aus Rücksicht auf die Angehörigen und die übrigen Patienten ist ein auf einen Besuch oder die Begleitung eines Angehörigen zu einem Termin zu verzichten, wenn man selbst unter Fieber, Husten, Schnupfen, Erbrechen und / oder Durchfall leidet. Sollte ein Besuch dennoch unabdingbar sein, so gilt es, konsequent die Regeln der Handhygiene einzuhalten und auf körperliche Kontakte wie Umarmungen und Händeschütteln zu verzichten. Zudem bittet das UKR die Angehörigen, Besucherzahl, Besuchszeiten und -häufigkeiten möglichst zu reduzieren.

 

Pressemitteilung UKR