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Uniklinik Regensburg: 200 Luftballons gegen Krankenhaus-Reform

In Regensburg haben sich heute rund 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Universitätsklinikums Regensburg an einer sogenannten „aktiven Mittagspause“ gegen das geplante Krankenhausstrukturgesetz beteiligt. Mit einer farbenfrohen Aktion unterstützten sie den bundesweiten Aktionstag „Krankenhaus-Reform? – So nicht!“ der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG).

Damit soll auf das „Krankenhausstrukturgesetz (KHSG)“ aufmerksam gemacht werden, das derzeit durch die Bundesregierung vorbereitet wird und die Finanzierung der deutschen Krankenhäuser neu ordnen soll. Es zeigt sich, dass dieses Gesetz zu noch mehr Kürzungen im Gesundheitswesen führen wird. Die Krankenhäuser – darunter auch das UKR – müssten in der Folge mit weniger Geld auskommen und gleichzeitig noch leistungsstärker werden, obwohl die Belastungsgrenzen für die oftmals ohnehin schon defizitären Krankenhäuser längst erreicht sind.

Um deshalb ein Zeichen zu setzen, trafen sich rund 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des UKR im Rahmen einer aktiven Mittagspause. Der Vorstand des UKR informierte über das Gesetzesvorhaben und die damit verbundenen Folgen. Klaus Heyert, Gewerkschaftssekretär von ver.di, erläuterte zudem gemeinsam mit Helene Hübl, stellvertretende Vorsitzende des Personalrats am UKR, die grundsätzlichen Auswirkungen auf die Arbeitsbedingungen.

Anschließend ließen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des UKR 200 Luftballons mit roten Postkarten als Gruß für die Hauptveranstaltung der bundesweiten Aktion in Berlin steigen. Auf den Postkarten, die Finder an den Deutschen Bundestag in Berlin weitersenden können, sind zentrale Punkte des Krankenhausstrukturgesetzes aufgeführt, für die aus Sicht der Krankenhäuser Nachbesserungsbedarf besteht.

Pressemitteilung/MF